CDU-Kreisverband Münster e.V.
Besuchen Sie uns auf http://www.cdu-muenster.de

DRUCK STARTEN


Archiv
30.10.2017, 15:42 Uhr
An zweigeteilter Polizeilaufbahn festhalten
Arbeitskreis Innere Sicherheit ist gegen „Billigpolizei“ / Für Debatte um Verwaltungsaufgaben und mehr Personal bei Ordnungsdiensten
„Wo Polizei draufsteht, muss auch Polizei drinstecken“, fordert der Arbeitskreis Innere Sicherheit der CDU Münster. Bei personellen Engpässen im Polizeidienst dürfe nicht eine „Billigpolizei“ die Folge sein. „Die umfangreiche Ausbildung ist Garant für das tiefe und gewachsene Vertrauen der Bürger unseres Landes in ihre Polizei“, betonen die Leiter des Arbeitskreises Alexander Koch und Christoph Kunstlewe. Die hohe Qualität der Arbeit müsse im Festhalten an der zweigeteilten Laufbahn (gehobener und höherer Dienst) zum Ausdruck kommen.
Alexander Koch vom Arbeitskreis Innere Sicherheit
Zudem warnen Koch und Kunstlewe hinsichtlich des zusätzlichen Personals in der Verwaltung, dass Polizisten mit eingeschränkter Eignung für den Dienst auf der Straße um ihren Job fürchten müssen. „Ein Mehr an Verwaltungsassistenten darf nicht zu einem Mehr an Polizeidienstunfähigkeitsverfahren führen.“ Vielmehr müsse man diskutieren, welche Aufgaben innerhalb der Polizei durch Verwaltungsassistenten wahrgenommen werden können. „Die Verschriftlichung von Vorgängen oder die Abschrift von Vernehmungen sind nur einige Beispiele“, zählen die Leiter des Arbeitskreises auf.
Darüber hinaus fordern Koch und Kunstlewe, die die gute Zusammenarbeit von Polizei und Ordnungsamt hervorheben, mehr Personal für die kommunalen Ordnungsdienste. „Es muss sichergestellt sein, dass diese ihren originären Aufgaben, wie beispielsweise der Ruhestörung, wieder zu Zeiten nachkommen können, an denen diese Sachverhalte vermehrt stattfinden – nämlich am Wochenende und am Abend.“