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05.12.2014, 18:06 Uhr
Kirchenverkauf: CDU ruft zum Widerstand auf

Die CDU Münster hat zum Widerstand gegen die Pläne von SPD und Grünen aufgerufen, wichtige Kulturgüter Münsters meistbietend zu verkaufen. „SPD und Grünen lassen alle Hemmungen fallen, um ihre teuren Wahlversprechen zu finanzieren“, sagte der CDU-Kreisvorsitzende Josef Rickfelder.

Mit der Chillida-Skulptur, der Dominikanerkirche und der Clemenskirche werfe Rot-Grün gleich drei wichtige Identifikationspunkte auf den Markt, die sich in einem Umkreis von wenigen hundert Metern befänden. „SPD und Grüne wollen offenbar das Gesicht der Stadt verändern und gefährden damit den wichtigsten Standortfaktor Münsters“, sagte Rickfelder.

Die Dominikanerkirche befinde sich seit mehr als 120 Jahren im Eigentum der Stadt. „In dieser Zeit hat die Stadt weit schwerere Krisen überstanden als die jetzige Haushaltssituation und hat die Kirche trotzdem nicht zur Disposition gestellt“, sagte der CDU-Kreisvorsitzende. Rickfelder kündigte an, dass die CDU für den Erhalt der Chillida-Skulptur und der beiden Kirchen kämpfen werde. „Wir werden es nicht zulassen, dass SPD und Grüne zum Münster-Ausverkauf aufrufen, damit irgendwo ein Spaßbad gebaut werden kann“, so der Christdemokrat.

Rickfelder appellierte an die Münsteranerinnen und Münsteraner  sich dem Protest der CDU anzuschließen. „Die Diskussion muss raus aus dem Rathaus und auf die Straße“, sagte der CDU-Kreisvorsitzende.

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