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19.01.2015, 15:25 Uhr
Kirchendiskussion: SPD arbeitet mit falschen Zahlen und täuscht die Öffentlichkeit
Die CDU Münster hat der SPD vorgeworfen, in der Diskussion um die Dominikanerkirche und die Clemenskirche mit falschen Zahlen zu arbeiten und die Öffentlichkeit zu täuschen. „Die SPD hat ein Flugblatt verteilt, in dem steht, dass der Stadt durch die beiden Kirchen Kosten von fast einer halben Million Euro entstehen. Das ist schlicht unwahr“, sagte der CDU-Kreisvorsitzende Josef Rickfelder.
Nach einer Auskunft der Stadtverwaltung entstünden tatsächlich folgende Kosten: Für die Clemenskirche 7.000 Euro (2.000 Euro Verwaltungskostenpauschale und 5.000 Euro Nebenkosten) und für die Dominikanerkirche 39.000 Euro (7.000 Euro Verwaltungskostenpauschale und 32.000 Euro Nebenkosten). „Das ist weit entfernt von der halben Million, die die SPD da in die Welt gesetzt hat“, sagte Rickfelder. Er forderte SPD, Grüne, FDP und Linke auf, sich angesichts dieser Zahlen schnellstens von allen Vermarktungsplänen zu verabschieden. „Niemandem ist vermittelbar, warum wegen solcher Beträge wichtige Kulturdenkmäler vermarktet werden sollen“, sagte der Christdemokrat. Zudem sei immer noch nicht klar, was die Parteien eigentlich vorhätten. „Da gibt es auch Uneinigkeit zwischen den Parteien: Die einen reden einem Verkauf das Wort, die anderen wollen angeblich nur eine Vermietung“, sagte der CDU-Kreisvorsitzende. Noch immer stehe zu dieser Frage eine gemeinsame Erklärung der Parteien aus. Diese Unsicherheit müsse endlich beendet werden. Noch einmal klar gesagt, mit der CDU käme eine Vermarktung nicht in Frage. Bei der Clemenskirche besteht kein Handlungsbedarf. Bei der Dominikanerkirche gibt vernünftige Vorschläge, von der Nutzung für das Stadtmodell, über die Nutzung als Hauptwahlbüro, bis hin zu einer Nutzung für kirchliche Gruppe, z.B. durch das Kirchenfoyer.

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