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27.01.2015, 08:25 Uhr
„Auch der SPD fällt nichts Kritisches zu Lewe ein“
Die CDU hat die Kritik des SPD-Fraktionsvorsitzenden Michael Jung an Oberbürgermeister Markus Lewe zurückgewiesen. Jung hatte kritisiert, dass Lewe nicht an der Anti-Pegida-Demonstration am 5. Januar teilgenommen hatte. „Es steht völlig außer Zweifel, dass Markus Lewe wie kaum ein anderer für eine weltoffene und tolerante Stadt steht. Daran ändert sich auch nichts, wenn der Oberbürgermeister wegen anderer terminlicher Verpflichtungen nicht an der Demo teilnehmen konnte“, sagte der CDU-Kreisvorsitzende
Josef Rickfelder. Dass Jung den Oberbürgermeister nun geschlagene drei Wochen nach der Demo zu kritisieren versuche, dass er die Initiatoren mit einem Friedenssaalempfang geehrt habe, zeigt laut Rickfelder nur: „Auch der SPD fällt zu Markus Lewe nichts wirklich Kritisches ein.“ Im Übrigen habe auch der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel Demo-Initiator Orth empfangen, ohne zuvor an der Demonstration selbst teilgenommen zu haben. Zudem bleibe Jung eine Erklärung dafür schuldig, wie er darüber denke, dass sein Parteichef inzwischen mit Pegida-Anhängern in Dresden an einem Tisch sitzt. Rickfelder warf dem SPD-Fraktionsvorsitzenden vor, in Sachen Weltoffenheit und Toleranz der Stadt mit gespaltener Zunge zu reden und zu heucheln. „Wer durch eine Demo-Teilnahme beweisen will, dass er tolerant und weltoffen ist, muss das auch im praktischen Handeln im Rathaus unter Beweis stellen, wenn er nicht als Heuchler dastehen will“, sagte Rickfelder. Jung stehe aber an der Spitze derjenigen, die Studentenverbindungen den Zugang zum Rathaus verwehren wollen, während Oberbürgermeister Lewe die Türen des Rathauses weiter geöffnet habe.

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