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09.02.2015, 14:08 Uhr
Thomas Sternberg ist stellvertretender Vorsitzender des neuen „Netzwerk Kultur“ der CDU Deutschlands
Kunsthandel Thema der nächsten Sitzung
In der vergangenen Woche konstituierte sich unter der Leitung von Generalsekretär Dr. Peter Tauber in Berlin das Netzwerk Kultur der CDU Deutschlands. Zum Vorsitzenden wurde der Präsident des Deutschen Bundestages, Professor Dr. Norbert Lammert, berufen. Stellvertretende Vorsitzende sind der Präsident des Deutschen Kulturrates und Generalsekretär des Deutschen Musikrates, Professor Christian Höppner, sowie der kulturpolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Landtag von Nordrhein-Westfalen, der Münsteraner Abgeordnete Thomas Sternberg.
Dem rund 30-köpfigen Gremium gehören Vertreter kulturpolitischer Organisationen und Institutionen, Künstlerinnen und Künstler sowie Kulturpolitiker aus Bund, Ländern und Kommunen an. Aufgabe des Netzwerks Kultur ist es, den Dialog zwischen Politik und Kultur zu pflegen und Positionen zu aktuellen kulturpolitischen Fragestellungen zu erarbeiten. In den nächsten Sitzungen werden die Mitglieder des Netzwerks die Themen „Kunsthandel unter direkter und indirekter Beteiligung der öffentlichen Hand“ und „Kulturelle Bildung“ bearbeiten. Im Mittelpunkt der konstituierenden Sitzung standen die Verhandlungen über die geplante Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP). Dabei hob Bundestagspräsident Norbert Lammert die Chancen des Freihandelsabkommens hervor: „Das Abkommen ist gewiss nicht ohne Relevanz für den Kultursektor, zumal innerhalb der Welthandelsorganisation (WTO) die EU als Verfechter der kulturellen Vielfalt bereits heute allein und oftmals in der Kritik der anderen WTO-Mitglieder steht.“ Die Mitglieder des Netzwerks sind sich einig, die besonderen Interessen des Kunst- und Kulturbetriebs in diese Verhandlungen einzubringen und offensiv zu vertreten.

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