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09.06.2015, 15:51 Uhr
CDU: Nur die Grünen wollen Tempo 30 in der ganzen Innenstadt
„Tempo 30 überall innerhalb des ersten Tangentenrings hat in Münster keine Mehrheit. Das wollen nur die Grünen.“ So fasst der CDU-Kreisvorsitzende Josef Rickfelder die Debatte über die Innenstadt-Verkehrspolitik zusammen. Bei den Grünen sieht Rickfelder eine verhängnisvolle Haltung. Die Weiterentwicklung der Verkehrspolitik finde die volle Unterstützung der CDU. „Es kommt auf eine ganzheitliche Sicht der Dinge an. Wir brauchen keine autogerechte und keine fahrradgerechte Stadt, sondern zügigen Verkehrsfluss für alle, die unterwegs sind. Dass der Fahrradverkehr für den Kern der Innenstadt immer wichtiger wird, weiß in Münster jedes Kind.“
Unrealistisch sind laut Rickfelder Pläne der Grünen, Tempo 30 generell auch auf vierspurigen Straßen zu erlassen. Die Verkehrsbündelung auf vierspurigen zur Entlastung der anderen Straßen solle für einen möglichst zügigen Verkehrsfluss sorgen. Münster brauche deshalb viel „grüne Welle“, aber nicht überall Tempo 30. Deshalb sei auszuprobieren, bei welcher Geschwindigkeit entsprechend der jeweiligen Verkehrslage die nächste Ampel bei „Grün“ erreichbar ist. Und wo tagsüber Tempo 30 sinnvoll sein könne, müsse das nachts längst nicht so sein. Wirtschaftspolitik und Verkehrspolitik sind für die CDU untrennbar. Deshalb ist es der CDU auch ein großes Anliegen, Menschen, die sich beruflich in der Stadt bewegen müssen, ein schnelles Erreichen ihrer örtlichen Ziele zu ermöglichen ohne viel Zeit in Staus zu vergeuden. Denn nicht alles ist in Münster mit dem Fahrrad zu machen und die Stadt ist auch keine große verkehrsberuhigte Zone, wie die Grünen es glauben machen wollen. Urbanität verlangt nach Mobilität und diese muss man entsprechend unterstützen.

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