Neuigkeiten

04.05.2016, 15:22 Uhr
CDU fordert mehr finanzielle Unterstützung von Bund und Land
Veranstaltung klärt über die Situation von Flüchtlingskindern auf
Im Rahmen der von CDU-Kreispartei und –Ratsfraktion organisierten Veranstaltungsreihe „Wie wir in Münster mit Menschen aus aller Welt leben wollen“ wurden die Besucherinnen und Besucher über die Lage von minderjährigen Flüchtlingen in Münster informiert.

Der fünften von insgesamt sechs Themenveranstaltungen lag die Fragestellung „Welche Hilfen gibt es speziell für Flüchtlingskinder? Wie können weitergehende Hilfen aussehen?“ zu Grunde. Antworten hierauf erfragte die stellvertretende. Vorsitzende der CDU Münster, Carmen Greefrath, bei den Podiumsgästen des Abends: Anna Pohl, Leiterin des Jugendamtes Münster, Christoph Heidbreder vom Deutschen Kinderschutzbund, Dr. Dagmar Schwarte, Abteilungsleiterin des öffentlichen Gesundheitsdienstes und Ratsherr Jens Heinemann, dem familienpolitischen Sprecher der CDU-Ratsfraktion. Der vielfältige berufliche Hintergrund der Diskutanten gab dem Publikum einen sowohl detaillierten als auch facettenreichen Einblick in die Situation und Arbeit mit geflüchteten Kindern bzw. Minderjährigen. Die Moderatorin konnte diesen Einblick durch ihre persönlichen Erfahrungen als Konrektorin der Hauptschule in Münster-Hiltrup noch einmal erweitern. Insbesondere die Situation von „nicht-beschulten“ und zu impfenden Kindern wurde lebhaft diskutiert. Erfreut bemerkte Carmen Greefrath, angesichts einer von Frau Dr. Schwarte geäußerten positiven Entwicklung der Impfungen, „bei so vielen Herausforderungen ist schön zu hören, dass auch vieles gut funktioniert.“
Im Anschluss an die souverän geführte Moderation stellten sich die Podiumsgäste den Fragen der Besucher, die sich vielfach selbst ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe engagieren. CDU-Ratsherr Heinemann gab in Hinblick auf weitere Integrationsmaßnahmen zu bedenken; „die Instrumente, mit denen wir arbeiten, sind gleich geblieben, während die an uns gestellten Herausforderungen jedoch erheblich größer geworden sind. Um diese zu bewältigen müssen Bund und Länder den Kommunen mehr finanzielle Mittel zur Verfügung stellen.“
Die sechste Veranstaltung zum Thema „Flüchtlinge“ nimmt sich mit den Fragen „Wie kann Flüchtlingen der Zugang zum Arbeitsmarkt erleichtert werden? Wo werden ihre Fertigkeiten und Kompetenzen dringend benötigt?“ den möglichen Erwerbstätigkeiten von Flüchtlingen an. Stattfinden wird diese am 23. Mai um 19.30 Uhr im Stadtweinhaus.

Nächste Termine

Weitere Termine