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01.06.2016, 10:50 Uhr
Politik muss bessere Integrationsmaßnahmen ermöglichen
CDU-Veranstaltung verdeutlicht Zusammenhang von Sprache und Erwerbstätigkeit
Am 6. Themenabend der CDU-Veranstaltungsreihe zum Thema Flüchtlinge „Wie wir in Münster mit Menschen aus aller Welt leben wollen“ wurden die Besucher über die Möglichkeiten der Erwerbstätigkeit von Geflüchteten informiert. „Wie kann Flüchtlingen der Zugang zum Arbeitsmarkt erleichtert werden? Wo werden ihre Fertigkeiten und Kompetenzen dringend benötigt?“, waren die Fragen, die im Mittelpunkt des Abends standen, der vom stellvertretenden CDU-Kreisvorsitzenden Tobias Bollmann moderiert wurde.
Bildunterschrift: (v.l.n.r): Claudia von Diepenbroick-Grüter, Julia Rösmann, Ralf Bierstedt, Dr. Thomas Robbers, Joachim Bothe und Tobias Bollmann.
An der sehr gut besuchten Veranstaltung nahmen Ralf Bierstedt, Leiter des Jobcenters Münster, Dr. Thomas Robbers, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Münster, Joachim Bothe, Leiter des Projektes „Mamba“ der Gemeinnützigen Gesellschaft zur Unterstützung Asylsuchender, sowie Claudia von Diepenbroick-Grüter, Flüchtlingsbeauftragte der HWK Münster und Julia Rösmann von der Bundesagentur für Arbeit teil. Dabei wurde deutlich, dass sich die Institutionen gut an die Situation angepasst haben, so könne die Bundesagentur für Arbeit mit dem Integration-Point in der Oxfordkaserne gleich vor Ort das gesamte Portfolio anbieten. Auch Claudia von Diepenbroick-Grüter betonte, dass bei der Handwerkskammer alles getan werde, um die handwerklichen Berufe für die Flüchtlinge zu öffnen. Besondere Förderung erhalten die Geflüchteten, die mit hoher Wahrscheinlichkeit als Asylbewerber anerkannt werden, dies sind insbesondere Flüchtlinge aus Syrien und Eritrea sowie aus dem Irak und dem Iran. Alle Teilnehmer betonten, dass bei jeglicher Maßnahme der Erwerb der deutschen Sprache grundlegend für eine gelungene Integration sei, sei es in den Arbeitsmarkt oder in die Gesellschaft. Im Anschluss an die moderierte Podiumsdiskussion lud Tobias Bollmann die rund einhundert Besucherinnen und Besucher ein, über ihre persönlichen Erfahrungen bei ihrer beruflichen oder ehrenamtlichen Arbeit mit Flüchtlingen zu sprechen. So konnten der Politik einige Anregungen und Wünsche auf den Weg gegeben werden. Am Ende der Veranstaltung resümierte Bollmann: „Die Diskussion hat deutlich gezeigt, dass nur eine intensive Sprachschulung eine gelungene Integration in den Arbeitsmarkt ermöglichen kann. Als Politik müssen wir an dieser Stelle ansetzen und unsere Bemühungen verstärken.“
Die CDU Münster plant bei einer Abschlussveranstaltung am 30. Juni die Verabschiedung der CDU-Agenda „Wie wir in Münster mit Menschen aus aller Welt leben wollen“.

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