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07.02.2017, 10:23 Uhr
Simone Wendland und Stefan Nacke (CDU): Land muss Kommunen bei Unterhaltsvorschuss entlasten
Die beiden CDU-Landtagskandidaten Simone Wendland und Stefan Nacke haben die Landesregierung aufgefordert, die Kommunen beim Unterhaltsvorschuss für Alleinerziehende zu entlasten. „In Nordrhein-Westfalen  müssen die Kommunen 80 Prozent des Landesanteils tragen, in Bayern, Brandenburg und Schleswig-Holstein überhaupt nichts“, sagte Wendland.  Nach der Reform des Unterhaltsvorschusses wird der Bund 40 Prozent der Kosten tragen, die Länder 60 Prozent. NRW wälzt 80 Prozent seines Anteils auf die Kommunen ab.
Stefan Nacke und Simone Wendland
Unterhaltsvorschuss können die Alleinerziehenden beantragen, die keinen oder nur einen Teil des ihnen zustehenden Unterhalts bekommen.
Nacke begrüßte, dass ab dem 1.Juli die Höchstsätze für den Unterhaltsvorschuss erhöht werden und die Bezugsdauer für Minderjährige nicht mehr zeitlich begrenzt wird. „Viele Alleinerziehende sind in großen Schwierigkeiten, wenn der ehemalige Partner seinen Unterhaltsverpflichtungen für die gemeinsamen Kinder nicht nachkommt“, sagte der CDU-Politiker. In Münster gibt es nach Angaben der Christdemokraten rund 5.100 Alleinerziehende. „In jeder fünften Familie in Münster trägt nur ein Elternteil die Verantwortung“, so Wendland. Zu mehr als 90 Prozent seien dies alleinerziehende Frauen.

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