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14.02.2017, 15:43 Uhr
Simone Wendland (CDU) wirft SPD Doppelzüngigkeit in der Wohnungspolitik vor
CDU-Landtagskandidatin Simone Wendland hat der münsterschen SPD „Doppelzüngigkeit in der Wohnungspolitik“ vorgeworfen. Während die beiden Landtagsabgeordneten Svenja Schulze und Thomas Marquardt in Münster mehr Wohnungsbau forderten, hätten sie in Düsseldorf die neue Landesbauordnung unterstützt, die Wohnungsbau eher erschwere. 
„Rot-Grün will mit der neuen Landesbauordnung das sogenannte Freistellungsverfahren abschaffen, das unter bestimmten Voraussetzungen das Bauen ohne Genehmigung erlaubt“, kritisierte Wendland. CDU und FDP hätten dagegen vorgeschlagen, dass -wie bisher- auf ein aufwändiges Genehmigungsverfahren verzichtet werden kann, wenn die Vorgaben des Bebauungsplanes eingehalten werden und die Erschließung gesichert ist. Wenn die Stadtverwaltung vier Wochen nach Einreichung der Bauvorlagen kein Genehmigungsverfahren einleite, könnte dann gebaut werden. „Rot-Grün will stattdessen aber wieder mal mehr Bürokratie, mehr Genehmigungsverfahren und mehr Personal“, sagte Wendland. Außerdem fordere Rot-Grün größere Abstandsflächen als die Musterbauordnung und Bayern und Hessen.  „Man muss kein Freund von Nachverdichtungen sein, aber es ist unredlich, wenn SPD und Grüne dies in Münster unterstützen und ihre Abgeordneten in Düsseldorf dies erschweren“, sagte die CDU-Politikerin.

Genauso doppelzüngig sei das aktuelle Agieren von Marquardt in Handorf. „Herr Marquardt kritisiert, dass an der Hobbeltstrasse noch keine Wohnungen gebaut werden, aber seine eigenen Parteifreunde wollten in der Bezirksvertretung Münster-Ost die dafür notwendige Vorlage zur Änderung des Flächennutzungsplans noch im Mai erstmal vertagen, statt zu beschließen“, sagte die Christdemokratin.

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