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21.02.2017, 16:59 Uhr
Simone Wendland: Landwirtschaft ist wichtiger Wirtschaftsfaktor
CDU-Ortsunion Gelmer/Dyckburg besucht Westfalenland GmbH am Hessenweg
CDU-Landtagskandidatin Simone Wendland hat sich dafür ausgesprochen, die Landwirtschaft zu einem zentralen Faktor der regionalen Wirtschaftspolitik zu machen. „Die Landwirtschaft ist nicht nur direkter Arbeitgeber, sondern vor allem auch indirekter Arbeitgeber für viele tausend Menschen im Münsterland“, sagte Wendland bei einem Besuch der Westfalenland Fleischwaren GmbH durch die CDU-Ortsunion Gelmer/Dyckburg.
Wie Geschäftsführer Johannes Steinhoff berichtete, arbeiten in dem Unternehmen am Hessenweg rund um die Uhr etwa 1.000 Mitarbeiter. „Unsere Spezialität sind verpackte Fleischwaren für die Kühl- und Tiefkühlregale in Supermärkten und Lebensmittelgeschäften“, sagte Steinhoff. Das Unternehmen stelle rund 165 verschiedene Artikel her. „Jede Woche verlassen rund fünf Millionen Verpackungen unser Werk am Hessenweg“, sagte Steinhoff. Da eine ununterbrochene Kühlkette gewährleistet sein müsse, sei eine ausgeklügelte Logistik unabdingbar.

„Westfalenland steht beispielhaft für viele Unternehmen in unserer Region, die direkt oder indirekt von der Landwirtschaft abhängig sind“, sagte Simone Wendland. Die Palette reiche von landwirtschaftlichen Versorgungkassen und Verlagen für Landwirtschaftsmedien über verarbeitende Betriebe wie Westfalenland bis hin zu den auf Kühltransporte spezialisierten Logistikunternehmen. Sie kritisierte, dass die rot-grüne Landesregierung der Branche und insbesondere den Bauern mit großem Misstrauen und einer überbordenden Regulierungswut begegne und damit einen zentralen Wirtschaftsfaktor für das Münsterland in Bedrängnis bringe. „Die unselige Bauernregel-Kampagne von Bundesumweltministerin Hendricks hat beispielhaft gezeigt, wie SPD und Grüne über die Landwirte denken“, sagte Wendland.

 Der CDU-Ortsunionsvorsitzende Robert Neuhaus griff die Forderung Steinhoffs nach einer besseren ÖPNV-Anbindung des Gewerbegebiets Hessenweg auf. „Westfalenland ist eines von mehreren Unternehmen am Hessenweg, bei denen viele Arbeitnehmer aufgrund ihrer Arbeitszeiten nicht mit dem Bus zur Arbeit kommen können, da die Linie 4 das Gewerbegebiet erst um 06:17 Uhr erreiche“, sagte Neuhaus. Die CDU sei daher mit den Stadtwerken bereits im Austausch.

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