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07.03.2017, 09:54 Uhr
Förderschulen: Wendland und Nacke sprechen sich für Wahlfreiheit und Schließungsstopp aus
Die CDU-Landtagskandidaten Simone Wendland und Dr. Stefan Nacke fordern einen generellen Schließungsstopp für Förderschulen, zumindest aber Änderungen an den Mindestgrößenvorgaben des Landes. Hintergrund ist die anstehende Schließung der Uppenbergschule.
„Es kann nicht richtig sein, dass Förderschulen geschlossen werden müssen, wenn die Inklusion an den Regelschulen nicht richtig läuft“, sagte Wendland. Die starren Größenvorgaben des Landes beschleunigten das „Aus“ für die Förderschulen, obwohl die meisten Eltern noch gar nicht wüssten, ob die Inklusionsangebote in den Regelschulen tatsächlich der richtige Weg für ihr Kind seien. Schließungen von Förderschulen würden Strukturen zerschlagen, die noch benötigt werden, wenn die Akzeptanz der Inklusion aufgrund der unzureichenden Ausstattungen der Regelschulen noch weiter sinke.

„Dass die Anmeldezahlen rückläufig sind, bedeutet keine Ablehnung der Förderschulen durch die Eltern. Dies liegt vielmehr daran, dass die Landesregierung ihnen keine nachvollziehbare Zukunftsperspektive bietet“, so Nacke: „Eltern brauchen Planungssicherheit, denn sie wollen verständlicherweise unnötige Schulwechsel für ihre Kinder vermeiden. Schon jetzt müssen Kinder durch das ganze Stadtgebiet fahren, um zu ihrer Förderschule zu gelangen.“ Die Landespolitik missachte den Elternwillen, indem sie durch starre Vorgaben ihre Wahlfreiheit systematisch einschränke. Die CDU-Landtagskandidaten fordern daher einen Schließungsstopp, zumindest aber, dass das Kriterium der Wohnortnähe ab sofort auch in den Vorgaben des Landes für Förderschulen greift. Während bei Grundschulen unzumutbare Schulwege als Kriterium gelten, um Schulstandorte mit zu geringen Schülerzahlen erhalten zu können, werde dies durch Rot-Grün bei Förderschulen ausdrücklich ausgeschlossen.

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