Neuigkeiten

05.06.2009, 08:53 Uhr
Plakatwerbung: CDU setzt auf Selbstbeschränkung
Fairnessabkommen sollten alle Parteien unterschreiben
Die CDU Münster setzt bei ihrer Plakatierung zur Kommunal- und Bundestagswahl weiterhin auf Zurückhaltung und Fairness. "Es macht keinen Sinn, die Stadt zuzukleistern, das ärgert die Menschen nur", so CDU-Geschäftsführer Christoph Brands. Die CDU werde sich sowohl in der Menge der Plakate beschränken als auch die eigenständige Bedeutung der Kommunalwahl und der Bundestagswahl respektieren. "Eine Vermischung wird es mit uns nicht geben", so Brands. Auch werde man die Laternenplakate frühestens am 15. Juli aufhängen, "keinen Tag früher".
Keine Experimente: Laternenplakate zur Kommunalwahl werden nicht vor dem 15. Juli aufgehängt
Zum Abschluss eines Fairness-Abkommens im Wahlkampf schlägt die CDU Münster folgende Punkte vor und verpflichtet sich selber dazu:
  1. Eigene Bedeutung der Kommunalwahlen und der Bundestagswahl ernst nehmen.
  2. Die Laternenplakatierung beginnt frühestens sechs Wochen vor der Kommunalwahl, also am 15. Juli und frühestens vier Wochen vor der Bundestagswahl, also am 31. August
  3. Beschränkung in der Anzahl der Laternenplakate pro Partei (maximal 750 Stück stadtweit)
  4. Beschränkung auf die von der Stadt traditionell vorgeschlagenen Plakatierbereiche (keine Wohnstraßen, sensible Bereiche innerhalb der Promenade meiden)
  5. Beachtung der städtischen Bestimmungen zur Sondernutzung an öffentlichen Straßen (keine Sichtbehinderungen, Kreuzungen und Fußgängerüberwege freilassen, keine Beeinträchtigungen auf Geh- und Radwegen usw.)
  6. Die Laternenplakate müssen unverzüglich nach der Wahl entfernt werden (binnen fünf Werktagen)

Nächste Termine

Weitere Termine