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21.04.2011, 11:10 Uhr
„Tempo 50 auf dem Ring ist nicht der richtige Lösungsansatz“
Bürger müssen zur richtigen Fahrweise angeleitet und nicht gezwungen werden

„Tempo 50 auf dem Ring ist nicht die alleinige Lösung“, das ist die Meinung des Landtagsabgeordneten Josef Rickfelder im Hinblick auf die erneute Debatte um Verkehrssicherheitsmaßnahmen auf dem Ring.

„Die städtische Verwaltung und der Polizeipräsident Wimber sind in meinen Augen auf dem Holzweg, wenn sie die Auffassung vertreten, dass eine alleinige Temporeduzierung zu mehr Sicherheit im Verkehr führen würde. Ich schlage beiden vor, ihre Hausaufgaben zu machen. Der Ring muss endlich eine durchgängige Ampelschaltung erhalten“, so Rickfelder, selbst ehemaliger Polizeibeamter.

Josef Rickfelder MdL
Die Verwaltung befände sich hier seit geraumer Zeit in einer „Hängepartie“. Hier sei viel Geld für neue Ampelanlagen in die Hand genommen worden. „Trotzdem ist es für Autofahrer nach wie vor nicht möglich, egal ob sie 50 km/h oder 70 km/h fahren, eine grüne Welle vorzufinden.“

Rickfelder vertritt die Auffassung, dass nicht Restriktionen durch neue Tempo 50-Schilder zum Erfolg führen, sondern die Erkenntnis der Autofahrer, dass sie mit einem konstanten Tempo eine „grüne Welle“ erreichen könnten.
Mit diesem Einwurf unterstützt Rickfelder die Auffassung des CDU Kreisvorsitzenden Stefan Weber aus dieser Woche, der einen offenen Dialog gefordert hatte, statt erneute Schnellschüsse zu vollziehen.

Rickfelder weiter: „Stefan Böhme, als städtischer Verkehrsplaner, hat bereits viel Geld und Zeit zur Verfügung gestellt bekommen, um eine optimale Lösung zu erarbeiten. Dies ist ihm bisher nicht gelungen. Eine offene Diskussion ist daher nicht zu umgehen."

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