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14.08.2013, 19:56 Uhr
Fachkräftemangel begegnen: Stellen attraktiver machen
Sybille Benning besucht die Agentur für Arbeit

Münsters CDU-Spitzenkandidatin für die Bundestagswahl, Sybille Benning, besuchte die Agentur für Arbeit Ahlen-Münster, um im Gespräch mit dem Leiter Joachim Fahnemann über dessen Arbeit, die Situation am Arbeitsmarkt und die Bedeutung der Arbeitsagentur für die Region zu sprechen.

Sybille Benning, die erstmals für den Bundestag kandidiert, betrachtet Arbeitsmarktpolitik als wichtig für alle Menschen: „Es geht dabei nicht nur um einzelne Personengruppen, die Arbeitsmarktpolitik hat für alle Menschen eine Bedeutung und Auswirkungen auf die gesamte Gesellschaft“.

Das machte Joachim Fahnemann auch deutlich, in dem er darauf hinwies, dass es sich bei der Arbeit der Arbeitsagentur um Aktivitäten für Wirtschaftsräume handele: „Wer, wie wir, am Arbeitsmarkt agiert, muss immer auch das Globale betrachten, denn die verschiedenen lokalen Teilbereiche des Arbeitsmarktes greifen ineinander.“ Als Beispiel nannte Fahnemann den Ausbildungsmarkt: „Wir haben in Münster rechnerisch für jeden Bewerber mehr als eine Ausbildungsstelle, könnten diese also innerhalb der Stadt gar nicht alle besetzen. Daher sind wir auf das Münsterland insgesamt angewiesen: Jugendliche aus den angrenzenden Bezirken, die hier in Münster Ihre Ausbildung machen“, so Fahnemann.

„Die einzelnen Kreise und Städte zusammen machen das Münsterland zu einer sehr starken Region“, brachte es Benning auf den Punkt. Die Arbeitslosenquote von 4,9 Prozent, die im Vergleich mit anderen Regionen NRWs sehr niedrig ist, bestätigt dies. „Münster ist durch den hohen Anteil an Arbeitsplätzen im Dienstleistungsbereich gut und stabil aufgestellt. Schwankungen in der Wirtschaft wirken sich eher im Industriellen und handwerklichen Bereich aus.“

Als wichtiges Thema der Zukunft machten beide den drohenden Fachkräftemangel aus. „Der Fachkräftemangel kommt. Arbeitgeber müssen jetzt Potenziale nutzen und zum Beispiel flexible Teilzeitmodelle anbieten. Dadurch werden Stellen attraktiver“, betont Benning. Weiteres wichtiges Potenzial sehen beide zudem sowohl im Bereich der Studienabbrecher, in dem die Arbeitsagentur mit der Handwerkskammer und der Industrie- und Handelskammer  im Programm „Und morgen Meister“ bereits aktiv ist, als auch bei den älteren Arbeitnehmern. Im Rahmen guter Netzwerkarbeit wollen sowohl Fahnemann als auch Benning an diesem Thema weiter arbeiten und sich auch zukünftig hierzu austauschen.
 

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