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30.01.2014, 18:19 Uhr
Sybille Benning: Berufliche Bildung in Deutschland als nationales und internationales Erfolgsmodell weiter stärken

„Unsere berufliche Aus- und Weiterbildung ist ein Flaggschiff unseres Bildungssystems. Sie bietet vielen Menschen eine hervorragende Qualifizierung und damit die Grundlage für ein erfülltes berufliches Leben und privaten Wohlstand. Die berufliche Bildung sichert unseren Fachkräftebedarf und ist eine tragende Säule der wirtschaftlichen Stärke Deutschlands. Dies gilt es zu erhalten und auszubauen.“ Dies sagte Münsters Bundestagsabgeordnete Sybille Benning (CDU), anlässlich der Diskussion um den Bundesbildungsbericht 2013 im Ausschuss für Bildung und Forschung, deren Mitglied sie ist.“ .

Münster hat derzeit an die 1.500 Auszubildende. Auch bei uns zeigen sich die Folgen des demografischen Wandels und der veränderten Ausbildungssituation in den Betrieben.“
 
Durch den Rückgang der Geburtenzahlen gibt es tendenziell weniger Bewerber. Einige Betriebe bauen Ausbildungsplätze ab, wenn ihre Suche nach geeigneten Kandidaten über längere Zeit vergeblich war. Noch gibt es aber auch immer noch Bewerber, die nicht versorgt werden können. Die Bundesregierung will deshalb mit der „Allianz für Aus- und Weiterbildung“ den Ausbildungspakt weiterentwickeln und gemeinsam mit den Ländern und Vertretern der Gewerkschaften dafür sorgen, dass alle jungen Menschen im Ausbildungsmarkt gut unterkommen. „Keiner darf zurückbleiben oder Warteschleifen drehen, wenn er auch eine Ausbildung machen kann.“, erläutert Benning. „Dazu muss die duale Ausbildung gestärkt und modernisiert werden.“
 
International ist Deutschland mit der dualen Berufsausbildung Vorbild, denn sie vereint die Theorie der Berufsschulen mit der Praxis in den Betrieben. „“Learning by doing“ und jemand, den man fragen kann, ist für viele Menschen der beste Weg, um sich Arbeitsabläufe einzuprägen“, weiß Benning. Daher will Deutschland auch im Rahmen internationaler Bildungskooperationen dafür sorgen, dass auch die teilweise sehr hohe Jugendarbeitslosigkeit in Europa zurückgeht. Während in Deutschland derzeit 7,5 Prozent der Jugendlichen keine Arbeit haben, sind es in Spanien und Griechenland jeweils über 50 Prozent.
 
„In Deutschland und in Europa soll jeder Jugendliche eine berufliche Chance erhalten. Dafür will ich mich im Ausschuss für Bildung und Forschung einsetzen.“, ist Benning entschlossen.
 
 
 

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