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15.05.2014, 15:42 Uhr
Münsters Forschung spielt Champions League

Mit sechs CDU-Ortsunionen aus Münsters Westen besuchte jetzt der Europaabgeordnete Markus Pieper (CDU) gemeinsam mit der Bundestagsabgeordneten Sybille Benning das Batterieforschungszentrum "MEET" (Münster Electrochemical Energy Technology) an der Universität Münster. Das Institut rechnet schon in wenigen Jahren mit bezahlbaren Speichertechniken für die Windkraft. Dann könne Strom über Batterien dauerhaft abgerufen werden, eben auch dann, wenn der Wind mal nicht weht, erläuterte Dr. Gerhard Hörpel vom MEET. Angesichts des steigenden Energiebedarfs sind leistungsstarke Batterien eine Schlüsseltechnologie für die Energiewende, weil die erneuerbaren Energien so am sinnvollsten genutzt werden können.

 

Der EU-Abgeordnete Pieper zeigte sich beeindruckt: "Hier sind Fördergelder aus Brüssel gut angelegt. Mit Unterstützung der EU-Strukturförderung muss es gelingen, auch unternehmerische Existenzgründungen in der Speichertechnologie zu unterstützen", erläuterte er die mittelfristigen Ziele. Pieper lobte den Hochschul- und Technologiestandort Münster. So spiele Münster etwa mit Nanotechnologie, Stammzellenforschung und Batterieforschung in der "Globalen Champions League". Spitzenforschung aus der Hauptstadt Westfalens sei in Brüssel eine "feste Größe in den europäischen Forschungsprogrammen", so der EU-Abgeordnete. Insgesamt flossen in die Stadt Münster gut 40 Millionen Euro europäische Fördergelder.

 

 

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