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21.07.2014, 14:59 Uhr
Eckpunkte der BAföG-Reform stehen - Gute Nachrichten für Studierende
Sybille Benning freut sich über gute Nachrichten für Studierende

Die Koalition im Deutschen Bundestag hat sich über die Eckpunkte der BAföG-Reform verständigt. Ab dem 1. Januar 2015 übernimmt der Bund die volle Finanzierung der Geldleistungen. Er entlastet dadurch die Bundesländer um rund 1,17 Milliarden Euro pro Jahr. Dieses Geld können die Länder nun eigenverantwortlich in Schulen und Hochschulen investieren.

 

 Darüber hinaus wird das BAföG inhaltlich reformiert. „Was die Studierenden vermutlich am meisten interessiert: Die Bedarfssätze und die Wohnzuschläge werden deutlich steigen“, informiert Münsters Bundestagsabgeordnete Sybille Benning (CDU). „Mit Beginn des Schuljahres 2016 bzw. dem Wintersemester 2016/1017 werden die Bedarfssätze generell um 7 Prozent angehoben. Das heißt: Jeder bekommt auf das, was er bislang erhält, 7 Prozent oben drauf. Der Höchstsatz wird von 670 auf 735 Euro angehoben. Der Wohnzuschlag für Empfänger, die nicht bei ihren Eltern wohnen, wird überproportional auf 250 Euro angehoben. Insgesamt steigt für auswärts wohnende Studierende der Förderungshöchstsatz nach dem BAföG um über 9,7 Prozent. Ebenfalls um 7 Prozent angehoben werden die Einkommensfreibeträge. Das heißt, dass über 110.000 Schüler und Studierende zusätzlich nach dem BAföG gefördert werden können.“

Darüber hinaus wird die Förderlücke zwischen Bachelor und Master geschlossen, die Zuverdienstgrenze und  der Freibetrag für eigenes Vermögen für Empfänger angehoben, die Mitnahme der Förderung ins EU-Ausland ermöglicht und ab Herbst 2016 eine elektronische Antragstellung eingerichtet.

 „Studierende sollen an der gesellschaftlichen Entwicklung teilhaben. Sie sollen ihren Kopf freihaben und brauchen dafür Planungssicherheit und Verlässlichkeit“, so Benning, die Mitglied im Ausschuss für Bildung und Forschung des Deutschen Bundestages ist. „Um der Lebenswirklichkeit der Leistungsempfänger auch in Zukunft gerecht zu werden, nimmt der Bund viel Geld in die Hand: Insgesamt werden die BAföG-Ausgaben um über 800 Millionen Euro erhöht (500 Millionen Euro vom Bund plus 325 Millionen Euro KFW-Mittel). Ich freue mich sehr, dass wir so deutliche Verbesserungen für die Studierenden erreichen können.“

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