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11.07.2014, 09:43 Uhr
Inklusion: Der Mensch im Mittelpunkt
Breite Info- und Dialog-Begegnungen der CDU-Bundestagsabgeordneten des Münsterlandes
 „Der Mensch steht im Mittelpunkt! Genau dieser Grundsatz muss uns leiten bei allen Veränderungen und Verbesserungen“, fasste der Bundestagsabgeordnete Karl Schiewerling einen ganz besonderen Dialog- und Informationstag zusammen. Gemeinsam mit den anderen CDU-Bundestagsabgeordneten aus dem Münsterland hatte er sich im Havixbecker Stift Tilbeck bei ganz vielen Einrichtungen, Initiativen und Behörden einen umfassenden Eindruck zum Thema Inklusion verschafft.
Havixbeck / Münsterland -  „Inklusion ist gesellschaftlich ein zentrales Thema, das wir in pragmatische Politik umsetzen. Zudem ist es sehr komplexes Thema; und das nicht nur weil wir eine enorme Dichte und hohe Qualität an Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen in unserer Region haben“, fügte der Sprecher der Münsterlandischen CDU-Bundestagabgeordneten bei dem Termin in Havixbeck hinzu.

Die Vielfalt der Gespräche war ebenso breit wie hochkarätig besetzt: Angefangen von Eltern- und Angehörigen-Initiativen und Vertretern verschiedener Behinderteneinrichtungen über Schulen mit inkludiertem Unterricht bis hin zur behördlichen Ebene – wie mit Regierungspräsident Prof. Dr. Reinhard Klenke, seiner Stellvertreterin Dorothee Feller und dem neuen Direktor des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, Matthias Löb.

Bei der Zusammenkunft im Lehrer-Fortbildungszentrum „Inklusion“ der Bezirksregierung in Stift Tilbeck wurden zunächst die Chancen wie auch die Problemlagen und Ängste von Inklusion am Thema Schule erarbeitet. Welche Herausforderungen Inklusion und ein möglichst teilhabeorientiertes, selbständiges Leben der Menschen mit Behinderung gerade auch an Inhalte, Organisation und auch Wirtschaftlichkeit von Institutionen stellt, verdeutlichten anschließend die Vertreter der Einrichtungen.

Mit dabei auch immer die Frage nach der Finanzierbarkeit und der Hilfen seitens des Bundes. Konkret ging es um die Entlastung der zuständigen Kommunen vor und mit dem für kommendes Jahr vorgesehenen Bundesteilhabegesetz. Die Koalition plant jährliche Entlastungen von 5 Milliarden Euro für die Kommunen. „Die Entlastung muss aber auch vor Ort ankommen und darf nicht von den Ländern zum Teil abgegriffen werden“, mahnten die Bundespolitiker eindringlich. Eine Mahnung, die die kommunalen Vertreter allen Ortens gerne hören. Ein Mahnung, die aber auch wieder auf den ursprünglichen Grundsatz zurückführt: Denn das Bundesteilhabegesetz soll den Menschen mit Behinderungen zugute kommen – und nicht der Sanierung von öffentlichen Kassen.

 

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