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06.08.2014, 13:14 Uhr
Benning begrüßt Kompromiss für Hebammen
Vorarbeit von Bundesminister Görhe hat sich gelohnt
Die CDU-Bundestagsabgeordnete für Münster, Sybille Benning, hat sich positiv zum aktuellen Kompromiss von Hebammen und Krankenversicherungen zum Ausgleich der Haftpflichtprämie geäußert.
„Die deutschlandweit flächendeckende Versorgung mit Geburtshilfe und die damit einhergehende Unterstützung von Eltern und ihren Kindern konnte auf diese Weise  vorerst sichergestellt werden. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) hat hier dank seines beharrlichen Einsatzes die entscheidende Vorarbeit geleistet. “, erklärte die Bundestagsabgeordnete.
 
Zum Hintergrund: Noch im Mai hatte der Deutsche Hebammenverband (DHV) ein Angebot der Krankenkassen als ungenügend abgelehnt. Daraufhin schaltete sich Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) in die Verhandlungen ein und erarbeitete mit allen Beteiligten Vorschläge, die eine bundesweite Versorgung mit Hebammenhilfe sicherstellen sollen. Im nun ausgehandelten Kompromiss wurden ein Zuschlag auf die Gesamtvergütung sowie Verbesserungen für die Beleghebammen zwischen den Hebammenverbänden und dem Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) vereinbart.
Der Zuschlag soll zum 1. Juli 2015 durch einen sogenannten Sicherstellungszuschlag abgelöst werden, der nur ausgezahlt wird, wenn entsprechende Qualitätsanforderungen erfüllt sind.
 
Benning: „Mit den vorliegenden Regelungen ist es uns gelungen, kurzfristig die Situation freiberuflicher Hebammen finanziell zu stabilisieren und gleichzeitig die Qualität zu stärken.“ Dies sei allerdings nur ein erster Schritt. „Im Kern geht es nun darum, eine dauerhafte Lösung der Haftpflichtproblematik zu erarbeiten, schließlich soll auch in Zukunft die freie Wahl des Geburtsortes gewährleistet bleiben.“

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