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18.09.2014, 12:07 Uhr
Sybille Benning ruft Münsteraner Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zur Bewerbung für den Deutsch-Französischen Parlamentspreis auf
"Seit vor 50 Jahren der Elyssée-Vertrag unterzeichnet wurde, hat sich die deutsch-französische Freundschaft verfestigt. Dennoch ist die Beschäftigung mit dem jeweils anderen Land unerlässlich, damit das gegenseitige Verständnis noch weiter vertieft werden kann“, meint Münsters Bundestagsabgeordnete Sybille Benning (CDU). „Ich möchte daher Wissenschaftler aus Münster ermutigen, sich um den Deutsch-Französischen Wissenschaftspreis zu bewerben.“ Benning selbst lebte mit ihrer Familie drei Jahre lang in Paris und ist Mitglied in der deutsch-Französischen Parlamentariergruppe des Deutschen Bundestages.
 
Der mit 10.000 Euro dotierte Parlamentspreis wurde 2004 ins Leben gerufen und wird alle zwei Jahre vom Bundestag und dem französischen Parlament, der Assemblée nationale, an je einen französischen und einen deutschen Staatsbürger vergeben. Er prämiert wissenschaftliche Arbeiten aus dem Bereich der Rechts-, Wirtschafts-, Sozial-, Politik- oder sonstiger Geisteswissenschaften, die zu einer besseren gegenseitigen Kenntnis der beiden Länder beitragen. Benning ergänzt: „Ich hoffe, dass gerade aus Münster als Wissenschaftsstadt viele Bewerbungen eingehen werden.“
Voraussetzung ist, dass das eingereichte Werk als selbstständige Veröffentlichung erschienen und in deutscher oder französischer Sprache verfasst ist. Auch Gemeinschaftswerke von bis zu drei Autoren finden Berücksichtigung, außerdem ist neben der Eigenbewerbung auch eine Nominierung durch Dritte möglich. Bewerbungsschluss ist der 7. November 2014. Weitere Informationen finden sich auf der Homepage des Bundestags unter https://www.bundestag.de/deutsch-franzoesischer-preis.

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