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06.11.2014, 17:10 Uhr
Ein starkes Signal für das zweite Gleis im Bundesverkehrsministerium
Benning mit CDU-Politikern aus Bund, Europa und Kommunen für die Bahnstrecke Dortmund-Lünen-Münster
Ein starkes Signal für das zweite Gleis gaben Politiker der CDU jetzt im Bundesverkehrsministerium in Berlin. Auf  Einladung des Bundestagsabgeordneten Karl Schiewerling trafen sich Münsters Bundestagsabgeordnete Sybille Benning und weitere münsterländische CDU-Bundestagsabgeordnete, der Europaabgeordnete für NRW, Dr. Markus Pieper, sowie viele Kommunalpolitiker aus der Region entlang der Bahnstrecke Dortmund-Lünen-Münster im Verkehrsministerium mit dem Parlamentarischen Staatssekretär Enak Ferlemann.

Die große Delegation aus dem Münsterland und dem angrenzendem Ruhrgebiet ging mit ihren Forderungen gemeinsam in das Gespräch mit dem Parlamentarischen Staatsekretär.
 
„Das zweite Gleis ist nicht nur für die Infrastruktur und Zukunftsfähigkeit des Münsterlandes, seiner Menschen und der hiesigen Wirtschaft von zentraler Bedeutung. Sogar auf europäischer Ebene spielt genau diese Achse eine erhebliche Rolle“, betonten MdB Schiewerling und MdB Benning. Die Unions-Politiker der Region brachten dies auf die griffige Formel: „Wer das zweite Gleis heute nicht ankoppelt, hängt morgen eine ganze Region ab!“
Die Delegation machte deutlich, dass sie nicht aufhören werden Druck in Richtung Berlin und Düsseldorf auszuüben.
 
„Die Bahnstrecke ist einfach zu wichtig für die Entwicklung unserer Region im nationalen und internationalen Kontext. Eine gute Infrastruktur im Bereich „Schiene“ entscheidet schließlich auch über die Zukunftsfähigkeit – gerade im und für den Wettbewerb der Regionen. „Und da wollen wir alles andere als auf eine Abstellgleis“, betonten die Unions-Politiker aus dem Münsterland.
 
Staatssekretär Ernak Ferlemann zeigte sich von der Geschlossenheit der Region beeindruckt. Auch die klare und nachhaltige Entschlossenheit von Politik, Bürgern und Wirtschaft im Münsterland und im angrenzenden Ruhrgebiet hon er hervor. Zumal die hiesigen CDU-Politiker erkannten, dass in Zeiten schwieriger Finanzen und des akuten Investitionsbedarfs für die bestehende Verkehrsinfrastruktur, Neubauprojekte wie das Zweite Gleis einen besonders schweren Stand haben.
 
Enak Ferlemann zeigte dennoch sehr großes Verständnis für die Notwendigkeit des zweiten Gleises aus Sicht der Region. Er sicherte zu, dass im Ministerium die Bedeutung dieses Projektes bekannt sei und auch entsprechend gewichtet und gewertet werde. Der Staatssekretär verwies in diesem Zusammenhang auf den aktuellen Verfahrensstand bei der Neufassung des Bundesverkehrswegeplan 2015. Alle bundesweiten Projekte werden darin geprüft und abgewogen. Dies sei allein schon aufgrund der Menge und der finanziellen Dimensionen ein ungemein komplexer Vorgang.

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