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28.11.2014, 13:55 Uhr
Welchen Wert sollte dieses Kunstwerk andernorts haben?
Benning zum Verkauf der Chillida Skulputern

Sybille Benning, Bundestagsabgeordnete der Stadt Münster (CDU), erklärt:

„Heute kennt man von allem den Preis, aber von nichts den Wert!“ diesen Oscar Wilde - Satz möchte man den Verantwortlichen der Portigon AG zurufen, die als Nachfolger der WestLB für das Land NRW Münsters Chillida-Bänke versilbern möchten.

Gestern ging ich auf dem Weg ins Kanzleramt an der Berliner Chillida-Skulptur  vorbei, die für mich jedes Mal aufs Neue Aufforderung ist, mich für Münster einzusetzen und jetzt auch Anlass mich deutlich gegen die Veräußerung des einmalige Chillida-Ensemble „Toleranz durch Dialog“ neben dem Münsteraner Rathaus auszusprechen. 

Die zwei bearbeiteten Stahlbänke schuf Chillada speziell für den Rathausinnenhof. Sie sind eine Erinnerung an die bedeutenden Verhandlungen, die im benachbarten Friedenssaal zwischen 1643 und 1648 geführt wurden und einen schrecklichen Krieg auf dem Verhandlungswege mit dem Westfälischen Frieden beendeten. Diese Skulptur versinnbildlicht die geschnitzten Holzbänke des Friedenssaales, auf denen sich die Verhandlungsteilnehmer gegenüber saßen und einen Dialog für den Frieden geführt haben.

Ich frage mich: Welchen Wert sollte dieses Kunstwerk, das für diesen Platz geschaffen wurde, andernorts haben? Keinen. Nur einen Preis.“

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