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06.02.2015, 14:11 Uhr
Benning für eine schnelle Realisierung der B64
Landrat Adenauer und Bürgermeister Lohmann setzen sich bei Abgeordneten für B 64 ein

Bei einem Treffen mit den Bundestagsabgeordneten Sybille Benning, Reinhold Sendker und Ralph Brinkhaus in Berlin warben Landrat Sven-Georg Adenauer und Bürgermeister Jürgen Lohmann für eine schnelle Realisierung der B 64n.

Die CDU-Abgeordnete Benning aus Münster betonte die überörtliche Bedeutung der B64. „Die B64 ist als Verkehrsverbindung enorm wichtig. Sie verbindet Münster mit Bielefeld und Paderborn - erfolgreiche Wirtschaftsräume, die auf eine leistungsfähige Verkehrsverbindung angewiesen sind.“ Lohmann, Bürgermeister von Herzebrock-Clarholz, ergänzte, auch die Städte im Verlauf der B64 würden massiv profitieren: „Mit dem Bau von Ortsumgehungen können wir die Anwohner erheblich entlasten, den Verkehrsfluss erhöhen und das Unfallrisiko senken. Außerdem erhalten wir neue Möglichkeiten für die Stadtentwicklung.“ Die Bedeutung für die Region unterstrich auch Landrat Adenauer: „Die Anbindung an die Zentren ist für die mittelständisch geprägte Wirtschaft und Pendler in den Kreisen Gütersloh und Warendorf sehr wichtig.“

Der Warendorfer Abgeordnete Sendker, der auch Stellvertretender Vorsitzender des Verkehrsausschuss des Bundestages ist, erläuterte den derzeitigen Stand der Beratungen zum Bundesverkehrswegeplan: „Im vergangenen Jahr haben die Länder viele Projekte für den neuen Bundesverkehrswegeplan angemeldet. Diese werden in den kommenden Monaten vom Bundesverkehrsministerium bewertet.“ Sendker berichtete auch von Gesprächen, die er zum Thema B 64 mit dem Minister und dem Staatssekretär geführt hat. „Ich werde mich weiter dafür stark machen, dass alle Abschnitte der B 64n nicht nur in den neuen Bundesverkehrswegeplan aufgenommen werden, sondern auch eine hohe Priorisierung durch den Bund erhalten. Ohne der Bewertung vorgreifen zu wollen, bin ich derzeit zuversichtlich, dass das gelingen kann.“ Der Gütersloher Abgeordnete Brinkhaus wies auf die Bedeutung des Landes NRW in dem Verfahren hin. Es könne erst gebaut werden, wenn auch alle planerischen und genehmigungsrechtlichen Voraussetzungen vorlägen, für die das Land NRW die Verantwortung trage. „Eine Aufnahme in den Bundesverkehrswegeplan, bedeutet nicht, dass dann gebaut werden kann. Aber die Planung kann dann weitergehen.“ so Brinkhaus. „Auch wenn wir Ende des Jahres eine hohe Priorisierung des Vorhabens im Bundesverkehrswegeplan erreichen, wird es noch Jahre dauern, bis das Planfeststellungsverfahren abgeschlossen ist, über mögliche Klagen entschieden wurde und der Bau endlich beginnen kann.“ ergänzte Sendker.



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