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16.09.2015, 15:49 Uhr
MdBs aus Ostwestfalen und Sybille Benning zu Besuch bei der Bundespolizeiinspektion Münster

In einem Gespräch mit dem Behördenleiter und Präsidenten der Bundespolizeidirektion Sankt Augustin, Wolfgang Wurm, Inspektionsleiter der Bundespolizeiinspektion Münster, Peter Vaupel, sowie Vertretern der Gewerkschaft der Polizei und der Arbeitsgruppe Frauen, informierten sich die die CDU-Bundestagsabgeordneten aus Ostwestfalen zusammen mit der heimischen Bundestagsabgeordneten Sybille Benning über die Arbeit der Bundespolizei in Münster und Nordrhein-Westfalen.

Münster - Mit rund 3.500 Mitarbeiter-/innen nimmt die Bundespolizeidirektion Sankt Augustin mit ihren neun nachgeordneten Bundespolizeiinspektionen die obliegenden Aufgaben in ihrem Einsatzbereich wahr. Eine davon ist die Bundespolizeiinspektion Münster mit insgesamt 300 Mitarbeiter-/innen, die sich auch auf die nachgeordneten Reviere Bielefeld, Hamm und Paderborn aufteilen. Weiterhin gibt es noch zwei Dienstverrichtungsräume an den Flughäfen Münster-Osnabrück und Paderborn-Lippstadt, an denen die Bundespolizei die grenzpolizeilichen Arbeiten wahrnimmt.

„Nachdem die Grenzkontrollen an der deutsch-österreichischen Grenze am vergangenen Wochenende wieder eingeführt wurden und nun auch auf den Südwesten des Landes ausgeweitet werden, hätte dieser Ortstermin nicht aktueller sein können“, stellte Sybille Benning fest. Auch Polizeibeamte der Bundespolizeiinspektion Münster sind Anfang dieser Woche aufgebrochen, um die Kolleginnen und Kollegen im Süden des Landes bei Grenzkontrollen und Registrierungen von Flüchtlingen zu unterstützen. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) begrüßte in diesem Zusammenhang die Ankündigung der großen Koalition, dass 3.000 zusätzliche Stellen bei der Bundespolizei geschaffen werden sollen. Benning: Dieser Koalitionsbeschluss ist eine zwingend notwendige Maßnahme, um der zusätzlichen massiven Belastung der Bundepolizisten/innen in Folge der Flüchtlingskrise entgegenzuwirken.

Weitere Inhalte des Gespräches waren unangekündigte Demos an Bahnhofsvorplätzen sowie gewaltbereite Fußballfans, die für die Bundespolizei personell und finanziell zu einer immer größeren Belastung werden. Nach Aussage von Wolfgang Wurm wäre hierfür eine sofortige Verstärkung der Mobilen Kontroll- und Überwachungseinheit (MKÜ) als flexible Einsatzkomponente zur sicheren Bewältigung der anhaltend dynamischen Sicherheitslage wünschenswert.

 Die Bundestagsabgeordneten haben trotz der hohen Arbeitsbelastung eine gut aufgestellte Dienststelle mit hoch motivierten Mitarbeitern erleben dürfen. Sie zollen der Bundespolizei hohen Respekt für ihre verantwortungsvolle Tätigkeit zum Schutze der Bevölkerung und haben die Fortsetzung der Gespräche angekündigt. 

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