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14.10.2015, 17:00 Uhr
Benning: BAföG für angehende Meister wird noch attraktiver
Bundeskabinett beschließt Novelle des Aufstiegsfortbildungsgesetzes
„Angehende Meister bekommen künftig spürbar mehr staatliche Förderung“ freut sich Münsters Bundestagsabgeordnete Sybille Benning (CDU), die selbst Mitglied im Ausschuss für Bildung und Forschung ist. „Das Aufstiegsfortbildungsgesetz (AFBG) ist ein attraktives Aufstiegs-BAföG für alle, die ihre berufliche Chance in der dualen Ausbildung sehen. Das gilt für angehende Meisterinnen und Meister ebenso wie für beispielsweise angehende Erzieherinnen und Erzieher. Die heute beschlossenen Maßnahmen bringen vielfältige Verbesserungen: Unterhaltsbeträge steigen deutlich, beispielsweise für Alleinstehende von bisher maximal 697 Euro auf maximal 768 Euro, Beiträge für Lehrgangs- und Prüfungskosten steigen von bisher maximal 10.226 Euro auf maximal 15.000 Euro, die Vereinbarkeit von Ausbildung und Familie wird erleichtert, und wer die Abschlussprüfung etwa eines Meisterkurses besteht, soll künftig 30 Prozent seines Darlehens erlassen bekommen. Neu ist, dass zukünftig auch Bachelorabsolventen und –absolventinnen einen Zugang zur AFBG-Förderung erhalten, wenn sie zusätzlich einen Meisterkurs oder eine vergleichbare Fortbildung machen wollen.“
„Handwerksunternehmer brauchen Nachfolger und suchen Meister, die ihren Betrieb erfolgreich übernehmen können. Auch ist der Meistertitel die Voraussetzung dafür, selbst Nachwuchs ausbilden zu können, und Nachwuchs wird im handwerklichen Bereich dringend gebraucht.“, erläutert Benning. „Der Mittelstand ist das Rückgrat der Deutschen Wirtschaft und ich bin mir sicher, dass wir mit der Novelle des AFBG ein starkes Zeichen für die Attraktivität der beruflichen Bildung setzen.“ Seit der Einführung des Meister-BAföG (1996) konnten 1,7 Millionen berufliche Aufstiege mit einer Förderleistung von insgesamt rund 6,9 Milliarden Euro ermöglicht werden. Teilnehmerinnen und Teilnehmer an Maßnahmen der beruflichen Aufstiegsfortbildung erhalten einkommensunabhängig einen Beitrag zu den Kosten der Fortbildung und bei Vollzeitmaßnahmen zusätzlich einkommensabhängig einen Beitrag zum Lebensunterhalt. Die Förderung wird teils als Zuschuss, teils als zinsgünstiges Darlehen gewährt.

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