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13.01.2016, 14:51 Uhr
Zehn Punkte für mehr Innovationen im Mittelstand
Benning stellt Strategie des BMBF für kleine und mittlere Unternehmen vor
„Der Mittelstand ist der Kern des deutschen Wirtschaftsmodells. Seine Erneuerungskraft ist mitentscheidend dafür, wie sich Deutschland im globalen Wettbewerb behauptet.“, so Münsters Bundestagsabgeordnete Sybille Benning (CDU). Wie neueste Untersuchungen zeigen, liegen die Ausgaben der Unternehmen in Deutschland für Innovationen, also für Forschung und Entwicklung, Marketing, Prototypen oder Produktionsaufbau, zwar insgesamt mit 145 Milliarden Euro im Jahr 2014 auf einem stabilen hohen Niveau, doch der Anteil der kleinen und mittleren Unternehmen daran nimmt ab. Selbst der absolute Wert der Ausgaben stagniert real. Gleichzeitig sinkt der Anteil der Unternehmen, die erfolgreich neue Produkte und Dienstleistungen in den Markt eingeführt haben, die sogenannte „Innovatorenquote“.
Daher stellt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) seine Förderpolitik für mehr Innovationen bei kleinen und mittleren Unternehmen in Deutschland neu auf. „Mit dem Zehn-Punkte-Programm „Vorfahrt für den Mittelstand“ wird das BMBF neue Ideen, Anwendungsmöglichkeiten und Geschäftsmodelle fördern und eine weite Verbreitung von Forschungsergebnissen und Modelllösungen unter den kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) vorantreiben.“, informiert Benning, die selbst Mitglied im Ausschuss für Bildung und Forschung ist. „Ziel ist, auch Unternehmen zu eigenen Innovationsanstrengungen zu ermuntern, die hier bisher wenig aktiv waren. Um auch in Zukunft international vorne mitzuspielen, müssen wir in Deutschland die Basis im Mittelstand verbreitern, die aktiv an Zukunftslösungen forscht. Dabei geht es nicht einfach um mehr Förderung – es geht darum, aus der Forschung heraus auch mehr Innovationen zu gewinnen.“ Das BMBF wird mit dem Zehn-Punkte-Programm bis einschließlich 2017 auch seine Förderung für KMU um 30 Prozent auf rund 320 Millionen Euro pro Jahr erhöhen. Im Fokus stehen insbesondere die Schlüsselbereiche Digitale Wirtschaft, Gesundes Leben und Nachhaltiges Wirtschaften. Ziel ist, gerade die kleinen und mittleren Unternehmen dabei zu unterstützen, ihre Ideen und Erkenntnisse tatsächlich auf den Markt zu bringen. „Ein wesentlicher Punkt ist, dass Antragsverfahren vereinfacht werden, um Förderanträge für KMUs leichter handhabbar zu machen.“, hebt Benning hervor. „Ich lade daher alle kleinen und mittleren Unternehmen Münsters herzlich ein, sich mit diesen neuen Richtlinien auseinanderzusetzen und die eigenen Chancen zu prüfen. Ich würde mich freuen, wenn gerade das innovative Münsterland hier profitieren würde.“ Das Zehn-Punkte-Programm „Vorfahrt für den Mittelstand“ finden Sie unter: https://www.bmbf.de/files/KMU-Konzept_Vorfahrt_fuer_den_Mittelstand_final.pdf

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