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09.03.2016, 15:03 Uhr
Deutschlandstipendium: Zukunftsfähiges Förderinstrument für leistungsstarke und engagierte junge Talente unabhängig von sozialer Herkunft
Sybille Benning zum heute im Bundeskabinett beschlossenen Bericht zum Deutschlandstipendium
„Das Deutschlandstipendium hat eine neue Förderkultur in Deutschland begründet. Der heute veröffentlichte Bericht zeigt, dass es sich deutschlandweit als zukunftsfähiges Förderinstrument etabliert hat: Unabhängig von ihrer sozialen Herkunft bekommen junge Talente in ganz Deutschland zusätzliche Bildungschancen.“, stellt Münsters Bundestagsabgeordnete Sybille Benning (CDU) fest. Sie ist Mitglied im Ausschuss für Bildung und Forschung und innerhalb ihrer Fraktion Berichterstatterin zum Deutschlandstipendium. Der heute veröffentlichte Bericht zu dem erst fünf Jahre alten Stipendienprogramm ergibt, dass mehr als 22.500 Studierende (2014) hierüber eine Förderung erhalten. Die Sozialstruktur entspricht überwiegend den sozialen Merkmalen der Studierendenschaft allgemein. So sind beispielsweise die Hälfte der Stipendiaten die ersten angehenden Akademiker innerhalb ihrer Familie. Überdurchschnittlich oft werden Studierende mit Migrationshintergrund gefördert: 28 Prozent haben eine Einwanderungsgeschichte in ihrer Familie, unter allen Studierenden sind es 23 Prozent.
Seit 2011 können Unternehmen, Vereine und Privatpersonen leistungsstarke und engagierte Studierende an ihrer Universität fördern. So entstehen Kontakte und Netzwerke, die allen Beteiligten zugutekommen: Den Stipendiaten, den Förderern und den Hochschulen. Die Stipendiaten erhalten 300 Euro monatlich, von denen der Bund und die Förderer jeweils 150 Euro übernehmen. Zudem bieten viele Hochschulen Begleitprogramme an, die den ideellen Wert des Stipendiums noch einmal erhöhen. Die Förderer können sich den Fachbereich aussuchen, wovon jedoch nur knapp die Hälfte Gebrauch machen. Die Stipendien vergeben die Universitäten, die ihre Verantwortung hier sehr ernst nehmen und in den vergangenen Jahren tragfähige Strukturen geschaffen haben. Neben Leistungsstärke gehören gesellschaftliches Engagement sowie die Überwindung persönlicher Hürden auf dem Bildungsweg zu den Auswahlkriterien. Fast 90 Prozent der staatlichen Hochschulen bieten inzwischen das Deutschlandstipendium an. Die Westfälische Wilhelms-Universität Münster (WWU) beteiligt sich seit Jahren mit dem Stipendienprogramm „Pro Talent“ am Deutschlandstipendium. Aktuell fördern 85 Stipendiengeber 223 Stipendiatinnen und Stipendiaten. Weitere Informationen zu dem heute veröffentlichten Bericht finden sich unter: https://www.bmbf.de/de/das-deutschlandstipendium-881.html

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