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16.03.2016, 10:48 Uhr
Großscheich al-Tayyeb vor Münster-Besuch im Deutschen Bundestag
Bundestagspräsident Dr. Norbert Lammert empfing im Beisein von Sybille Benningg und zahlreichen Bundestagsabgeordneten Shayk al-Azhar Prof. Dr. Ahmad al-Tayyeb, Großimam und Vorsitzender des Weisenrates der Muslime.
Im Vorfeld des Besuches seiner Exellenz Großimam und Vorsitzender des Weisenrats der Muslime, Shayk al-Azhar, Professor Dr. Ahmad al-Tayyeb in Münster, anlässlich der Konferenz „Friede sei mit Euch – Konferenz der Weltreligionen“ der Westfälischen Wilhelms-Universität, wurde der Großscheich vom Bundestagspräsidenten Dr. Norbert Lammert im Deutschen  Bundestag empfangen


Sybille Benning, Münsters Bundestagsabgeordnete (CDU) gehörte zusammen mit weiteren Bundestagabgeordneten zu den zahlreichen Gästen.  

Themen des Gesprächs zwischen dem Großscheich und Großimam al-Tayyeb und den anwesenden Bundestagsabgeordneten, unter diesen auch CDU-Bundestagsabgeordnete Sybille Benning, waren das Selbstverständnis des Islam, die Rolle der Frau in Kulturen, die heute vom Islam geprägt sind, sowie das Zusammenspiel der unterschiedlichen Ausprägungen und Richtungen im Islam.

„Es war mir als Bundestagsabgeordnete für Münster eine große Ehre, Seine Exellenz Großimam und Vorsitzenden des Weisenrats der Muslime, Shayk al-Azhar, Professor Dr. Ahmad al-Tayyeb im Vorfeld seines Besuches an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster am Dienstagabend im Deutschen Bundestages begegnet zu sein.“, verdeutlicht Sybille Benning.

„Gerade in Zeiten des Konfliktes und vieler Krisen, in welchen die Religion als Ursache oder auch Grund instrumentalisiert wird, ist ein bedachtsamer Dialog zwischen den unterschiedlichen Glaubensgemeinschaften von höchster Bedeutsamkeit. In Münster leben wir mit vielen unterschiedlichen Glaubensrichtungen friedlich zusammen und wir sollten daher als Vorbild für andere Städte und Kommunen vorangehen.

Nichtsdestotrotz müssen wir offen sein für Kritik und Auseinandersetzung, um unser Verständnis und unseren Respekt füreinander sowie unser gesellschaftlliches Zusammenleben durch einen stetigen interreligiösen Dialog weiterentwickeln zu können. Insbesondere profitiert Münster dabei durch das Exzellenzcluster Religion und Politik der WWU Münster.“, erklärt Sybille Benning.

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