Neuigkeiten

16.03.2016, 15:45 Uhr
Alles im Plan! Benning begrüßt sehr positive Ergebnisse für Münster und das Münsterland
Alle wichtigen Projekte im „vorderen Bedarf“

Hocherfreut zeigt sich die CDU-Bundestagsabgeordnete für Münster, Sybille Benning (CDU), über den Entwurf zum Bundesverkehrswegeplan 2030 (BVWP).

„Alle wichtigen Projekte für die Region wurden bei der Bewertung berücksichtigt. Der intensive Einsatz für die Projekte in den vergangenen Monaten und Jahren war erfolgreich“, freuen sich Sybille Benning und Reinhold Sendker, der stellvertretender Vorsitzender im Verkehrsausschuss ist.

Auch der Ausbau der Strecke Münster-Lünen ist im Bundesverkehrswegeplan. Das Projekt war umstritten. Die CDU- Bundestagsabgeordneten Sybille Benning Reinhold Sendker und Karl Schiewerling hatten mit enormen Einsatz im Verkehrsministerium und bei der Deutschen Bahn AG immer wieder für das Projekt geworben.

„Wenn wir das Münsterland vom Bahnverkehr nicht abkoppeln wollen, brauchen wir zumindest den abschnittsweisen Ausbau der Strecke“, so Benning.Auf Drängen der Münsterländer Unions-Abgeordneten könnte auf der Strecke nun mit der Schaffung von ein bis zwei Begegnungsabschnitten zur Steigerung der Betriebsqualität (Pünktlichkeit) ein Ausbau erfolgen.

 

Die Abschnitte liegen voraussichtlich zwischen Amelsbüren und Davensberg sowie zwischen Werne und Lünen. Das sei weiteren Untersuchungen vorbehalten, ein „prognostizierter Bedarf“ sei für die Schienenverbindung Münster-Lünen im BVWP ausdrücklich festgestellt.

In einer zweiten Phase der Planfestlegungen ginge es nun darum, die Untersuchungen der Engpässe im Netz durchzuführen, dabei auch die Schienenverbindung Münster-Lünen. Hier bestünden nun sehr gute Aussichten, dass der angesprochene Teilausbau nach den weiteren Netzuntersuchungen im „vorderen Bedarf“ des BVWP aufsteigen werde.

Der so angestrebte Teilausbau erhöhe die Kapazität auf der Trasse und vermindere das Verspätungsrisiko erheblich, erklärt Benning.

Im „vorderen Bedarf“ des BVWP sei für derartige Maßnahmen bereits ein Budget eingeplant. „Auch die Weiterführung des RRX über Dortmund nach Münster wird damit möglich“, ergänzt Sybille Benning weiter. „Wir haben hier in einer denkbar schwierigen Ausgangslage, gemeinsam in vielen Gesprächen mit dem Ministerium Erfolge erzielt“, so Benning abschließend.

„Ich freue mich, dass wir die Projekte für das Münsterland im Bundesverkehrswegeplan gemeinsam untergebracht haben. Alle Verbesserungen, welche die Verbindung von Münster in das Münsterland erleichtern, sind gut für Münster“, stellt Benning fest.

So auch die B-67n im Westmünsterland (Reken-Dülmen) und vor allem die B-64n mit den Ortsumgehungen Warendorf, Beelen und Herzebrock-Clarholz, die als Magistrale zwischen Münster und Bielefeld berücksichtigt worden ist.

„Der Ausbau ist dringend nötig“, so Karl Schiewerling (Nottuln) der in Berlin Sprecher der Unionsabgeordneten aus dem Münsterland ist. Unstrittig war auch der Ausbau der A-1 zwischen dem Kamener Kreuz und dem Kreuz Lotte/Osnabrück.

Als weitere Projekte, die in den Entwurf des Bundesverkehrswegeplanes im „vorderen Bedarf“ aufgenommen wurden, nennen die Abgeordneten die B-58 in Ahlen sowie die B-475 in Neubeckum, Ennigerloh-Westkirchen und Saerbeck. „Das ist ein starkes Signal, dass die Notwendigkeit des Ausbaus der für die Region wichtigen Straßen auch in Berlin genauso gesehen wird“, erklärt der Sendker. Bei den Wasserstraßen gelangte unter anderem auch die DEK Nordstrecke (Dortmund-Ems-Kanal) in den „vorderen Bedarf“.

Die Bundestagsabgeordneten Benning, Sendker und Schiewerling bedanken sich ausdrücklich für die Unterstützung und Solidarität bei den Bürgerinitiativen pro Umgehungsstraßen Warendorf und Beelen und der Unternehmerinitiative B64 Plus der Industrie- und Handelskammer in Münster. Die Bewertungsrechnungen mit Nutzen-Kosten-Analysen und Umweltbewertungen sind mit der Veröffentlichung des Bundesverkehrswegeplanes jetzt abgeschlossen.

Es folgt nun eine breite Öffentlichkeitsbeteiligung, bei der sich alle Interessierten noch einmal zu den Projekten dezidiert äußern können.  Mit dem Beschluss des Bundeskabinetts über den Bundesverkehrswegeplan 2030 wird der derzeit gültige Bundesverkehrswegeplan 2003 abgelöst.

Der BVWP ist als verkehrszweigübergreifender Investitionsrahmenplan das zentrale Planungsinstrument der Bundesregierung für die Verkehrspolitik. Dabei geht es um die Auswahl von Projekten und die Festlegung der Reihenfolge ihrer Realisierung. Vor dem Hintergrund immer enger werdender finanzieller Spielräume kommt einer bedarfsgerechten Schwerpunktsetzung dabei besondere Bedeutung zu.

Nächste Termine

Weitere Termine