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22.06.2016, 15:55 Uhr
Bund fördert Münsters Schlossfassade aus Denkmalschutz-Sonderprogramm
Benning: Ein wichtiger Schritt zur Sanierung

Heute wurde im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags über die Gelder zum VI. Denkmalschutz –Sonderprogramm verhandelt.

200.000 Euro bewilligt der Bund für die Sanierung der Schlossfassade, dem Hauptsitz und Wahrzeichen der Westfälischen Wilhelms-Universität.

Mit dem Geld soll ein Teilstück der Fassade saniert werden, um Planung und Umsetzung der Sanierung der gesamten Schlossfassade möglich zu machen.

Münsters Bundestagsabgeordnete Sybille Benning (CDU) hat sich für den Antrag des Bau- und Liegenschaftsbetriebs NRW auf Bundesebene stark gemacht und ihn unterstützt. 

Wegen der hohen Bewerberzahlen um die Fördergelder sind lange nicht alle Anträge erfolgreich. Auch für die Schloss-Fassade sind nicht die geforderten 426 000 Euro geflossen.

Die Maßnahme sollen in enger Abstimmung mit dem LWL beginnen 2016/2017 beginnen und sind mit einer reinen Bauzeit von 7 Jahren veranschlagt.

 „Zurzeit ist der Zustand der Fassade schlecht und nur eingeschränkt verkehrssicher. Mit Netzen versucht man der Gefahr herabfallender Sandsteinteile vorzubeugen“, konstatiert Benning. „Ich freue mich darum, dass die Anteilige Förderung des Bundes dazu beiträgt, unser Schloss, das als prägendes Bauwerk auch über die Region hinausstrahlt, in Stand zu setzen. Bereits 2013 hat der Bund Vorbereitungsarbeiten zur Saniereng aus demselben Programm gefördert.“

Im Rahmen des Denkmalschutz-Sonderprogramms, das jetzt seine sechste Auflage erfährt, beteiligt sich der Bund seit Jahren an der Sanierung von national bedeutsamen Denkmälern in ganz Deutschland.

 

 

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