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17.08.2016, 14:37 Uhr
Ausbau der B51 - Möglichkeiten und Weiterentwicklung
Sybille Benning und Reinhold Sendker bei der Ortsunion Münster-Handorf
Der Ausbau der B51n und der B481n in und um den Münsteraner Stadtteil Handorf waren Thema einer Veranstaltung, zu der die CDU-Bundestagsabgeordneten Reinhold Sendker (Westkirchen) und Sybille Benning (Münster) eingeladen waren. Die CDU- Ortsunion Münster Handorf hatte zu einem Unternehmerfrühstück in den „Nobis Krug“ in Münster gebeten. Reinhold Sendker, stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Verkehr und digitale Infrastruktur, gab einen Überblick über den Ablauf der politischen und technischen Planung. 

Im vorliegenden Entwurf des Bundesverkehrswegeplans (BVWP) wurden 17 von 19 Projekten im Münsterland in den vorderen Bedarf eingestuft, darunter auch die B51 mit einem vierspurigen Ausbau zwischen Münster und Telgte. Um einen fairen und sachgerechten Austausch aller Beteiligten zum BVWP zu schaffen, gab es erstmals ein sechswöchiges Öffentlichkeitsbeteiligungsverfahren, bei dem alle Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit hatten, sich zu allen Projekten zu äußern. Die Bundestagsabgeordneten machten deutlich, dass für die wirtschaftliche Entwicklung der Region der Ausbau der B 51 unabdingbar ist, da die Bundesstraßen B 51 und B 64 die Zentren Münster und Ostwestfalen miteinander verbinden.

„Eine infrastrukturelle Stärkung dieser Region ist unabdingbar. Wenn wir unsere regionale Zusammenarbeit im Münsterland fördern möchten, müssen wir dafür auch nachhaltig Wege schaffen. Der Ausbau hat auch eine enorme wirtschaftliche Bedeutung.“, so Sybille Benning. „Die Politik ist dazu verpflichtet Mobilität zu entwickeln. Dabei ist es von besonderer Wichtigkeit einen nachhaltigen Flächenverbrauch sowie Lärmschutz, Emissionen und Ausgleichsflächen in der Planung zu berücksichtigen.“

Der Stadtteil Münster-Handorf wird vor allem durch den Schwerlastverkehr aus Ostwestfalen in Richtung A 1 Richtung Bremen und A 30 Richtung Niederlande und Emden stark belastet. Der Ausbau der B51 und der Neubau der B481n würde eine enorme Entlastung für den Stadtteil darstellen.

In der anschließenden Diskussion wurde deutlich, dass die Anlieger und Eigentümer viele Fragen zu technischen Planungen hatten. „Um mehr Transparenz zu schaffen, ist es wichtig die Anlieger frühzeitig zu informieren und zu beteiligen“, so Reinhold Sendker. Nicht erst im Planfeststellungsverfahren sollten die Eigentümer gehört werden, sondern schon bei der Planung der Trassenführung. Weitere Treffen und Gespräche sollen folgen, bei welchen auch der Landesbetrieb Straßen NRW mit einzubeziehen ist. 

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