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12.01.2017, 14:14 Uhr | CDU Amelsbüren
Marode Davertstraße wird nicht saniert, weil das Land Geld verweigert
Ratsherr Stefan Weber sieht unhaltbaren Zustand
Der Ausbau der maroden Davertstraße zwischen Wittlerheide und Am Inkmannsholz kommt nach Informationen des Amelsbürener Ratsherrn Stefan Weber nicht voran, weil das Land Nordrhein-Westfalen die erforderlichen Fördermittel nicht bereitstellt. Das geht aus einer Mitteilung des städtischen Tiefbauamtes an Weber hervor. „Weil weniger Landesmittel für den Straßenbau und Straßenunterhaltung zur Verfügung stehen als bisher, müssen marode Straßen weiter auf die Sanierung warten“, so Weber, der auch Vorsitzender der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Münster ist.
Dieser Teil der Davertstraße soll erneuert werden, nachdem das Teilstück vom Ortsausgang Amelsbüren bis Nottebrock schon vor zehn Jahren saniert worden war. „Der Zeitpunkt steht allerdings noch nicht fest. Er hängt vom weiteren Zerfall der Davertstraße und dem Zeitpunkt der Bewilligung ab. Die Fahrbahn lässt sich aus heutiger Sicht noch mit dem Einbau von Kaltmischgut und dem Aufstellen von Gefahrenzeichen bzw. Geschwindigkeitsreduzierungen (50 statt 70) halten“, heißt es in der städtischen Mitteilung an Weber. Im Tiefbauamt rechnet man nicht mit einer Bewilligung der Fördermittel in diesem oder im folgenden Jahr, da dann die Heroldstraße Priorität genieße. „Weil das Land die wichtigen Straßenbaumittel zusammenstreicht, droht die Stadt am Ende auf der Erneuerung der Davertstraße allein sitzen zu bleiben. Das ist ein unhaltbarer Zustand“, so Weber.

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