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11.05.2012, 09:59 Uhr
Polizeigewerkschaft GdP im Gespräch mit Josef Rickfelder
Die Aus- und Fortbildung der Polizei und die Zukunft der zweigeteilten Laufbahn standen im Focus des Gesprächs von CDU-Landtagskandidat Josef Rickfelder mit dem Vorsitzenden der GdP Kreisgruppe Münster, Hartmut Rulle sowie der GdP-Frauenbeauftragten Ute Stehr und Yannik Plümpe aus dem Jugendvorstand der Gewerkschaft.

Auch familienpolitisch relevante Themen wie flexible Arbeitszeiten für Polizeibeamtinnen und Betriebskitaplätze kamen auf den Tisch.
Rickfelder, vor seiner Landtagstätigkeit selbst 40 Jahre im Polizeidienst, kennt den Polizeialltag aus eigener Erfahrung. Die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger aber auch der Schutz der Polizeieinsatzkräfte bilden einen Kernpunkt seiner politischen Arbeit.
v.l.: Hartmut Rulle, Ute Stehr, Yannik Plümpe, Josef Rickfelder
Das Problem ‚Gewalt gegen die Polizei‘ erlangt immer wieder neue Brisanz. So auch bei den jüngsten Auseinandersetzungen von Pro-NRW-Aktivisten und Salafisten in Bonn. Rickfelders Einschätzung dazu: „Zwar hat das Oberverwaltungsgericht das Vorgehen der PRO-NRW-Partei für rechtlich zulässig befunden – dennoch: Dass Polizisten bei ihrer Arbeit von radikal-islamischen Salafisten attackiert und schwer verletzt werden, zeigt die Gewaltbereitschaft dieser Gruppe“. Er mahnte noch einmal an, dass Innenminister Jäger endlich eingreifen solle. Rickfelder und GdP-Vorsitzender Rulle waren sich einig, dass angesichts dieser Entwicklungen ein deutlicher Schwerpunkt auf eine verbesserte Aufklärung gesetzt werden müsse: Gewalt gegen Polizei ist kein Kavaliersdelikt. Beide wollen sich zudem für eine verbesserte Aus- und Fortbildung der Polizei einsetzen.