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23.08.2012, 10:01 Uhr
CDU wünscht sich starke Teilnahme am Bürgerentscheid

Der CDU-Kreisvorsitzende Stefan Weber hat die Münsteraner zur Teilnahme am Bürgerentscheid über die Schlossplatz/Hindenburgplatz-Frage aufgerufen.

„Auch wenn das Thema an sich für die Zukunft der Stadt nicht von entscheidender Bedeutung ist, ist es wichtig, dass möglichst viele Bürgerinnen und Bürger an der Abstimmung teilnehmen“, sagte Weber. Nur wenn es zu einem eindeutigen Ergebnis komme, sei die Diskussion über den Namen dieses Platzes beendet und man könne endlich über die wichtigen Zukunftsfragen der Stadt sprechen. Sollten zum Beispiel die Stimmen für die Benennung des Platzes nach Hindenburg überwiegen, aber das notwendige Quorum nicht erreicht werden, gehe die Debatte weiter. „Mit dem Bürgerentscheid am 16. September muss aber endlich Schluss sein mit dieser endlosen Diskussion, die uns durch den Ratsantrag der SPD im Jahr 2008 aufgezwungen wurde“, sagte Weber.

 

CDU-Kreisvorsitzender Stefan Weber
Der CDU-Kreisvorsitzende kritisierte, dass in der Öffentlichkeit der Eindruck entstanden sei, der Name eines großen Parkplatzes sei wichtiger als beispielsweise die Haushaltssituation der Stadt. „Wir müssen endlich wieder Zeit, Kraft und Raum haben, um über unsere Zukunftsstrategien für Münster zu streiten und nicht über die Beschriftung von Straßenschildern“, sagte Weber.

Der stellvertretende CDU-Kreisvorsitzende Oliver Teuteberg verteidigte die Zurückhaltung der CDU bezüglich der am 16. September zur Entscheidung anstehenden Frage. „Es geht bei der Frage nicht um Grundsätzliches und um nichts wirklich Bedeutendes. Das sieht man schon daran, dass sich in anderen Städten zur gleichen Frage nahezu alle Parteien mal so und mal so positioniert haben“, so Teuteberg. Natürlich gebe es in der Volkspartei CDU genauso wie in der Bevölkerung unterschiedliche Auffassungen, ob es sich bei dem Namen „Hindenburgplatz“ um eine Ehrung oder um ein Stück Erinnerungskultur handele. Deshalb sei es auch Ausdruck von innerparteilicher Meinungsvielfalt, wenn CDU-Mitglieder sich in beiden Initiativen engagierten.

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