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10.09.2012, 15:58 Uhr
Einsparüberlegungen bei der Polizei sind nicht sachgerecht
Herr Wimber und sein Verständnis zur Aufgabenerfüllung eines Polizeipräsidenten
„Es ist schon erstaunlich, welche Schlagzeilen der Münsteraner Polizeipräsident derzeit wieder produziert. Erst versucht er sich mit der Freigabe von Drogen zu profilieren, jetzt sollen sich die Bürgerinnen und Bürger selber um die Regelung von Unfallschäden kümmern und - auf die Spitze getrieben - bei Ruhestörungen selbst tätig werden. Einsparüberlegungen sind zwar gut und schön, aber hier soll eindeutig am falschen Ende gespart werden“, bemängelt Josef Rickfelder, Leiter des Arbeitskreises „Innere Sicherheit“ der CDU Münster.
Deswegen sei es richtig, dass die CDU-Landtagsfraktion dies im Innenausschuss massiv kritisiert hat. Dass sich der nordrhein-westfälische Innenminister vor seinen Polizeipräsidenten stelle, ändere nichts an der Tatsache, dass der Münsteraner Polizeipräsident offensichtlich ein gestörtes Verhältnis zu seiner eigentlichen Aufgabe hat.
Der innenpolitische Arbeitskreis der CDU Münster fordert den nordrhein-westfälischen Innenminister daher dringend auf, tätig zu werden und den Polizeipräsidenten auf seine eigentlichen Aufgaben hinzuweisen, wenn dies überhaupt noch eine Chance auf Erfolg habe.