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10.10.2012, 12:00 Uhr
Karl Janssen auf der CDU Regionalkonferenz in Düsseldorf
Janssen: " Die CDU muss mehr ihre erfolgreiche Politik deutlich machen!"
"Das war eine ausgezeichnete motivierende CDU Konferenz in Düsseldorf! Ich bin froh, dass ich teilgenommen habe!" betont Karl Janssen am nächsten Tag. 
In seinem Wortbeitrag auf der Konferenz hat Janssen gefordert, dass die CDU ihre Leistungen und Stärken zukünftig besser herausstellen muss. Er hat dabei beispielhaft auf 3 solcher Punkte verwiesen.
Karl Janssen auf der CDU Regionalkonferenz in Düsseldorf
"Kindertagesbetreuung - Die CDU steht hier für jahrzehntelange Verlässligkeit. Die 100 % Versorgung in ganz Deutschland ist geschafft! Jetzt wird die U3 Betreuung angestrebt. Hierzu hilft der Bund den Kommunen mit einer Mrd. Spritze. Die Initiatorin war die Kanzlerin selbst, als junge Jugendministerin. Die CDU ist die Familienpartei! Darauf müssen wir weiter setzen!
Grundsicherung - Es ist richtig, dass die Kommunen nicht für die Rente zuständig sind! Die Übernahme der Kosten der Altersgrundsicherung durch den Bund ist die größte kommunale Entlastung in der Geschichte Deutschlands. Danke nach Berlin!
Kulturelle Bildung - Viel zu leise hat auf Initiative von Anette Schavan und Norbert Lammert der Bund ein Millionenpaket für kulturelle Bildung an den Start geschickt. Das wird sich bis zur Bundestagswahl 2013 spürbar in den Kommunen auswirken. Auch diese starke Leistung geht auf das Konto der CDU!" so Karl Janssen.
 
Von der Rente über Euro-Krise bis zur Energiewende: die Themen auf der ersten Regionalkonferenz der Bundes-CDU in Düsseldorf waren vielfältig. "Hier wollen wir über das sprechen, was vor uns liegt", erklärte Angela Merkel vor über 2000 CDU-Mitgliedern.
 
"Wenn jemand 45 Jahre in den Rententopf eingezahlt hat, muss er mehr bekommen als einer, der nie gearbeitet hat."
 
Eines der Hauptthemen war die Euro-Krise. Kurz vor ihrem Griechenland-Besuch hat Bundeskanzlerin Angela Merkel auf die ersten Erfolge in der Bekämpfung der Euro-Schuldenkrise verwiesen und auf den dauerhaften Euro-Rettungsschirm ESM, den die Euro-Finanzminister wenige Stunden zuvor in Luxemburg offiziell aus der Taufe gehoben haben.
 
Die Solidarität mit strauchelnden Ländern sei gewährleistet, sagte Merkel. Sie wisse aber um die unverändert große Sorge vieler Bürger um eine stabile europäische Währung. Für ihre an diesem Dienstag anstehende Reise nach Griechenland kündigte Merkel an, sie werde dort in aller Freundschaft über das sprechen, was noch zu leisten sei.
 
 Für die Euro-Krise legte Angela Merkel in Düsseldorf zwei Gründe dar: "ir haben auch in Deutschland lange mehr ausgegeben, als wir eingenommen haben. Jetzt müssen wir lernen mit dem auszukommen, was wir einnehmen." Der zweite Grund sei zu wenig Wettbewerbsfähigkeit. Unabhängigkeit von Finanzinstituten sei wesentlich für demokratische Handlungsfreiheit, erklärte die Parteivorsitzende vor über 2000 CDU-Mitgliedern, die der Einladung gefolgt waren. "Wir müssen innovativ und kreativ sein, damit wir auch morgen noch unsere Waren auf den Weltmärkten verkaufen können." Für diese Kreativität investiere die Bundesrepublik täglich 300 Millionen Euro in Forschung und Bildung.
 
"500 Millionen Menschen mit den gleichen Werten - das ist für mich Europa", betonte Merkel auf dem Podium. Sie forderte, bei 27 Ländern in der Europäischen Union nicht nur die Unterschiede, sondern vor allem die Gemeinsamkeiten zu sehen. Es gehe nicht darum, dass ein Land den anderen Mitgliedstaaten Vorschriften mache. Vielmehr gehe es um Solidarität, alle müssen an einem Strang ziehen, hob die CDU-Vorsitzende hervor. Die Stabilität des Euro sei bei der Gründung der Währungsunion Grundvoraussetzung für einen Beitritt der Bundesrepublik gewesen.  "Heute, bei Inkrafttreten des Euro-Rettungsschirms, wissen wir: Garantien für schwächere Länder sichern unsere eigene stabile Wirtschaft", machte sie deutlich.
 
Mit Blick auf die Renten versprach die Bundeskanzlerin: "Wenn jemand 45 Jahre in den Rententopf eingezahlt hat, muss er mehr bekommen als einer, der nie gearbeitet hat." Wer etwas leiste, müsse dafür anerkannt werden. Und das müsse auch in "zehn, zwanzig und dreißig Jahren noch so sein". Hinsichtlich des Demografischen Wandels wolle sie jungen Menschen Mut machen, Kinder zu haben. Dazu gehöre die Anerkennung von Erziehungszeiten im Rentenrecht und besonders die Wahlfreiheit für Eltern: "Der Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz und die Wertschätzung von selbst geleisteter Erziehungsarbeit sind zwei Seiten der gleichen Medaille 'Wahlfreiheit'."
 
In den kommenden Wochen folgen Regionalkonferenzen in Fulda (10. Oktober), Potsdam (15. Oktober),  Schwerin (29. Oktober), Bad Fallingbostel (5. November) und Ludwigshafen (13. November).

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