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24.03.2009, 12:36 Uhr
Markus Lewe fordert mehr Schutz: „In Stadtbussen herrscht Angst“
Sicherheit reicht nicht - Vorbehaltlose Prüfung aller Maßnahmen
Ein Sofortprogramm für mehr Sicherheit in Münsters Stadtbussen fordert Münsters CDU-Vorsitzender und Oberbürgermeisterkandidat Markus Lewe. „Wir dürfen nicht warten, bis Fahrgäste und Busfahrer lebensgefährlich zusammengeschlagen werden und wir Zustände haben wie in der Münchner U-Bahn.“ Die Schreckensbilanz der letzten Tage: In Roxel wird ein Jugendlicher im Stadtbus überfallen und beraubt, in Gievenbeck ein Busfahrer verprügelt. Zuvor gab es bereits ähnlich drastische Vorfälle. Markus Lewe: „In den Stadtbussen herrscht allmählich Angst.“ Lewe begrüßte erste Reaktionen der Stadtwerke, mehr zum Schutz in den Bussen zu unternehmen.
Er forderte eine vorbehaltlose Prüfung geeigneter Maßnahmen. „Wir haben die Pflicht, Fahrgäste und Busfahrer wirksam zu schützen. Vor allem Schüler und ältere Menschen sind auf den Bus angewiesen und haben den sozialen Anspruch darauf, dass wir ihnen die notwendige Sicherheit garantieren.“ An Lewe haben sich bereits viele Bürger gewandt, die von ihren Erfahrungen und unglaublichen Erlebnissen berichten. „Vor allem Schülerinnen haben inzwischen Panik vorm Busfahren, weil sie übel belästigt werden. Schüler werden gemobbt und bespuckt. Ältere berichten von ähnlichen Szenen.“

Zu den möglichen Maßnahmen einer vorbehaltlosen Prüfung gehören für Markus Lewe:

•    Videokameras zur Überwachung in Stadtbussen und an Haltestellen
•    Mehr Sicherheitsservice und persönliche Kontrollen in den Stadtbussen
•    Intensive Sicherheitstrainings für Busfahrer
•    Polizeikontrollen