Neuigkeiten

21.08.2009, 11:41 Uhr
Kinderbetreuung: Planvoller Ausbau in NRW geht weiter.
Qualität geht vor Populismus!
Münster. Die familienpolische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion und Münsteraner Landtagsabgeordnete Marie-Theres Kastner verwahrt sich mit Nachdruck gegen Vorwürfe, wonach die CDU in NRW und in Münster die falschen Prioritäten in der Kinderbetreuung setze.

"Ich kann mich über das kurze Gedächtnis der SPD, namentlich von Frau  Boos, Frau Schulze und anderen bestellten Leserbriefschreibern nur wundern.
Schließlich war es die SPD-geführte Landesregierung, die 2005 nicht zuletzt wegen einer desaströsen Bilanz im Kleinkindbereich abgewählt wurde. Es war die SPD, die bei der Ermöglichung der Wahlfreiheit zwischen Beruf und Kinderbetreuung auf ganzer Linie versagt hat.

Die neue Landesregierung hat hier Erhebliches geleistet, so dass wir im U3-Bereich in den westlichen Bundesländern vom Schlusslicht zum Spitzenreiter bei der Betreuungsquote geworden sind", so Kastner.

Die Abgeordnete erinnerte daran, dass 2005 die Betreuungsquote nur 2,8 Prozent (11.000) Plätze betragen haben. In nur vier Jahren zielgerichteter und engagierter Arbeit habe man die Quote landesweit auf 19% (80.000) Plätze gesteigert. Die Stadt Münster liege sogar mit 25% an der Spitze der Städte in NRW. In Münster sei das unter anderem deshalb gelungen, weil das Land seit einem Jahr auch die Plätze unter drei Jahren genau so fördert wie die Plätze über drei Jahren.
Noch nie sei mit 1,15 Mrd. Euro so viel Geld für die Kinderbetreuung zur Verfügung gestellt worden wie in 2009.

"Für uns waren die Prioritäten von Anfang an klar: Wir mussten den von rot-grün verursachten Rückstand in einem enormen Kraftakt aufholen. Dafür musste ein fast 30 Jahre altes Gesetz zur Betreuung von Kindern durch ein neues Gesetz ersetzt werden. Nur so konnte der massive Ausbau von U3-Plätzen überhaupt erreicht werden. Als nächste Schritte werden überarbeitete Bildungsvereinbarungen und eine verbesserte Erzieherinnenausbildung folgen.
In einem letzten Schritt kann man über die Frage der Gebühren sprechen. Da liegen übrigens die Landes-CDU und die Bundes-CDU auf einer Linie.
Im Übrigen sei der Hinweis erlaubt, dass schon heute mehr als 20% der Kindergartenplätze gebührenfrei sind, weil die Eltern unter den Bemessungsgrenzen liegen", so die Abgeordnete in einer Stellungnahme.
 

Nächste Termine

Weitere Termine

Suche