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23.08.2009, 14:58 Uhr
Heuer soll beim Hauptbahnhof zum Münster-Konsens zurückkehren
Parteiübergreifendes Signal der Entschlossenheit gegenüber der Deutschen Bahn darf nicht gefährdet werden
Die Ankündigung des SPD-Oberbürgermeisterkandidaten Wolfang Heuer, den städtischen Anteil für den Hauptbahnhof Münster zurückzustellen, bezeichnete CDU-Vize Stefan Weber als „unglaublich“. Als wichtige Zukunftsinvestition für Münster müsse das Projekt Hauptbahnhof unverändert vorne anstehen. Es wäre ein „mehr als bemerkenswerte Neuordnung der Prioritäten“, wenn die SPD ein neues Südbad bauen wolle und das Projekt Hauptbahnhof, dort wo es auf die Stadt Münster ankommt, auf unbestimmte Zeit verschieben will. „Heuer fällt mit seiner Äußerung den Bemühungen des amtierenden Oberbürgermeisters Berthold Tillmann und weiten Teilen der Stadtgesellschaft in den Rücken“, so Weber. Heuer solle zu seiner alten Position und damit zum Münster-Konsens beim Hauptbahnhof zurückkehren.

„Bei der Sanierung des Hauptbahnhofs darf das parteiübergreifende Signal der Entschlossenheit gegenüber der Deutschen Bahn nicht gefährdet werden.“ Heuer müsse klarstellen, was von ihm und der SPD bei der Sanierung des Hauptbahnhofs zu erwarten sei, so Weber.

Noch im Mai 2008 hatte der SPD-Politiker bei einem entsprechenden Ratsbeschluss gesagt, dass „dass es sich dabei um gut angelegten Geld handelt“. Am vergangenen Freitag (21. August 2009) hatte Heuer bei einer Podiumsdiskussion im Paul-Gerhardt-Haus den Zuschuss zum Umbau des Bahnhofs in Frage gestellt. Im Mai 2008 hatte der Rat den städtischen Zuschuss mit den Stimmen der SPD beschlossen, um die Sanierung des Bahnhofs zu beschleunigen und eine Obergrenze bei zusätzlichen Einzelhandelsflächen zu sichern.

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