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18.06.2010, 12:25 Uhr
Zur beabsichtigten Bildung einer Minderheitsregierung erklären die Münsteraner Abgeordneten Josef Rickfelder MdL und Prof. Dr. Thomas Sternberg MdL
"Von Berlin getrieben und den Grünen gedrängt hat sich Frau Kraft jetzt doch entschlossen eine Minderheitenregierung zu bilden. Noch vor zwei Tagen hat Frau Kraft die Bildung einer solchen Regierung ausgeschlossen. Das zeigt einmal mehr die Sprunghaftigkeit und die Beliebigkeit der SPD. Wir sind erschrocken über diese Entwicklung.
Josef Rickfelder und Thomas Sternberg zeigen sich erschrocken von Sprunghaftigkeit und die Beliebigkeit der SPD in NRW
 Frau Kraft ist auf die Stimmen der postkommunistischen Linken angewiesen. Diese sitzen unsichtbar am Kabinettstisch und bestimmen den Kurs dieses Landes mit. 
 
Wir sind gespannt, wie Frau Kraft ohne eigene parlamentarische Mehrheit einen Haushalt verabschieden will. Noch Anfang dieser Woche hat sie vor der SPD-Landesgruppe in Berlin erklärt, dass derjenige, der den Haushalt nicht durchbekomme, als Verlierer dastehe. Dieser Weg ist vorgezeichnet. 
 
Besonders erstaunlich ist, dass die Grünen offenbar keinerlei Bedenken haben, mit der Linkspartei zusammenzuarbeiten. Nach den Sondierungsgesprächen hatten die Grünen der Linkspartei noch die relativierenden Äußerungen zur DDR vorgeworfen. 
 
NRW und seine Bürgerinnen und Bürger braucht jetzt keine Regierungsexperimente, sondern stabile Verhältnisse. Die CDU hat sich in den Sondierungsgesprächen verhandlungsbereit erklärt. Diese ausgestreckte Hand hat die SPD ohne Not ausgeschlagen. Eine große Koalition ist nicht an Personen gescheitert, sondern an der Forderung der SPD, sofort flächendeckende Gesamtschulen einzuführen."