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24.08.2010, 09:27 Uhr
Hände weg vom Ladenschluss!
Einer Veränderung der Ladenschlusszeiten erteilt der Münsteraner Landtagsabgeordnete Josef Rickfelder (CDU) eine klare Absage. Das Argument des Fraktionschefs der Grünen im Landtag, so könne Alkoholmissbrauch von Jugendlichen entgegen gewirkt werden bezeichnete Rickfelder als „hanebüchen und an den Haaren herbeigezogen“. 
Das Land Nordrhein-Westfalen habe nach einer Novelle durch die CDU-geführte Landesregierung das bundesweit modernste Gesetz. Dieses Gesetz gebe Bürgern und Händler die maximal größte Freiheit und Flexibilität. 
Die auch im Koalitionsvertrag vorgesehene Novellierung sei daher nichts als „billige Effekthascherei“. 
 
Über gewisse Details des Gesetzes, wie z.B. die Öffnungszeiten für Bäcker und Floristen, könne man reden, schließlich handele es sich hier um Betriebe, die hohem wirtschaftlichen Druck von Anbietern, z.B. in Bahnhöfen, ausgesetzt seien, bzw. die in besonderem Maße saisonabhängig sind. 
Für die CDU jedoch sei der Schutz der Sonn- und Feiertagsruhe grundsätzlich nicht verhandelbar, so Rickfelder. 

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