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29.10.2010, 08:34 Uhr
Arbeitslosenzahl sinkt in Münster auf niedrigsten Stand seit 17 Jahren
Dank an Unternehmen für faires Verhalten in der Wirtschaftskrise
Die Arbeitslosenzahl in Münster hat mit 8.251 einen Tiefststand erreicht, der zuletzt vor knapp 17 Jahren, im November 1993, unterboten wurde. Der direkt gewählte Münsteraner Landtagsabgeordnete Thomas Sternberg begrüßt die hervorragenden Meldungen der Agentur für Arbeit: „Das sind gute Nachrichten für uns in Münster. Die Arbeitslosenquote in Münster liegt bei nur noch 5,7 Prozent. Ich möchte denen widersprechen, die allenthalben behaupten, dies sei nicht auch von der Politik zu verantworten. Wäre es umgekehrt, würden sie sicherlich die Politik verantwortlich machen.“
Sternberg nennt als positiven Einfluss insbesondere die Verlängerung des Kurzarbeitergeldes der schwarz-gelben Bundesregierung, die damit die Entlassung Hunderttausender in der schweren Wirtschaftskrise verhindert habe. „Ganz wesentlich ist die gute Nachricht auch den Unternehmen zu verdanken, die keine schnellen Entlassungen vorgenommen haben, sondern auf ihre Angestellten gesetzt haben“, sagt Sternberg, der in der Krise selbst viele Firmen besichtigt hatte. „Viele Unternehmer in Münster sagten mir, dass sie nur ‚auf Sicht gefahren‘ seien“, erläutert Sternberg, „trotz der angespannten Lage hatten sie auf einen baldigen Aufschwung gehofft und keine Angestellten entlassen. Für dieses faire Verhalten sind wir den Unternehmen zu Dank verpflichtet.“
Sternberg kritisiert die Grünen, die die stark gesunkenen Arbeitslosenzahlen nur auf statistische Tricks zurückführen würden: „Notwendige Anpassungen der statistischen Berechnungen gab es schon immer, zum Beispiel unter Rot-Grün im Jahr 2004. Wie gut wir dastehen, zeigt auch der internationale Vergleich. In vielen anderen großen europäischen Ländern ist die Jugendarbeitslosigkeit sehr viel höher als bei uns.“
Sternberg verspricht: „Ich werde mich dafür einsetzen, dass die rot-grüne Landesregierung unseren Erfolg in Münster nicht aufs Spiel setzen wird. Ich werde darauf achten, dass die politischen Rahmenbedingungen für die Firmen bei uns in Münster auch weiterhin stimmen und nicht sämtliche Fördermittel ins Ruhrgebiet fließen werden.“

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