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06.12.2010, 11:27 Uhr
Bahnprojekte in Münster gesichert - Neue Landesregierung setzt keine eigenen Impulse

Die Münsteraner können aufatmen: Die für die Stadt wichtigen Schienenprojekte bleiben auf der Liste der wichtigen Maßnahmen. Das geht aus einer Stellungnahme der Landesregierung hervor, die dem Münsteraner Landtagsabgeordneten Thomas Sternberg vorliegt. „Die Strecke Münster-Lünen steht auch weiterhin im vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans“, sagte der Münsteraner Landtagsabgeordnete heute (2. Dezember) am Rande der Landtagssitzung in Düsseldorf, „das bestätigt auch die neue Landesregierung ausdrücklich.“

Prof. Dr. Thomas Sternberg

In dem Papier ist eine Auflistung von Vereinbarungen enthalten, die mit dem Bund bzw. der Bahn in den vergangenen Jahren geschlossen wurden. „Bemerkenswert ist, dass die alte Landesregierung 17, die rot-grüne Vorgängerregierung lediglich drei Vereinbarungen geschlossen hat“, so Sternberg, „davon hat auch Münster profitiert, zum Beispiel mit den Modernisierungsmaßnahmen Zentrum Nord, Hiltrup, dem Ausbau der Strecke Münster-Coesfeld und natürlich dem Umbau des Hauptbahnhofs.“

Der direkt gewählte Abgeordnete bedauerte, dass bis heute nicht erkennbar sei, welche Maßnahmen die neue Landesregierung plane. „Es sind keine Initiativen erkennbar, die Landesregierung setzt keine eigenen Impulse, sondern bezieht sich auf längst geschlossenen Vereinbarungen“, sagte Sternberg, „ich hoffe, der Verkehrsminister verzettelt sich in seinem riesigen Ressort nicht, in dem der Schienenverkehr nur einen kleinen Teil ausmacht.“ Sternberg versicherte, dass er sich auch unter diesen schwierigen Bedingungen für eine gute Anbindung Münsters durch die Bahn einsetzen werde und auf die Berücksichtigung Münsteraner Interessen pochen werde.

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