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24.01.2011, 11:18 Uhr
Pieper fordert: Mehr europäisches Engagement zum Schutz von Christen
Angesicht der Zunahme weltweiter Angriffe auf Christen fordert der münsterländische Europaabgeordnete Markus Pieper (CDU) den Europäischen Auswärtigen Dienst (EAD) auf, sich dem Thema im Rahmen seiner weltweiten diplomatischen Tätigkeit stärker anzunehmen. Dazu soll die Hohe Vertreterin für die gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik der EU, Catherine Ashton, demnächst eine EU-Strategie präsentieren.
Dr. Markus Pieper MdEP
Das Europäische Parlament hat heute bereits eine entsprechende Entschließung der Europäischen Volkspartei (EVP) angenommen. Hier heißt es, dass Ashton eine Strategie vorlegen soll, wie der EAD künftig diplomatisch mit Staaten umgeht, die die Religionsfreiheit nicht garantieren können oder wollen. Pieper: "Das christliche Europa muss in der Welt selbstbewusster auftreten. Dazu muss auch der EAD mit einer konkreten Außenpolitik seinen Beitrag leisten." Ebenso sieht Pieper die Zivilgesellschaft und die religiösen Organisationen im Rahmen des interreligiösen Dialoges in der Pflicht: "Ich wünsche mir insbesondere von dem muslimischen Organisationen in Europa, dass sie sich stärker zur Solidarität mit den Christen weltweit bekennen."

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