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24.01.2011, 11:42 Uhr
Dioxin-Problem dauerhaft nur europäisch zu lösen
Pieper: Reinheitsgebot für Futtermittel notwendig
Europäische Konsequenzen aus der Dioxinkrise fordert der münsterländische Europaabgeordnete Markus Pieper (CDU). Weder Importverbote für deutsche Produkte noch eine Verschärfung nationaler Regeln für den Verbraucherschutz könnten dieses Problem wirklich lösen. Stattdessen müsse es schnellstmöglich ein europaweites "Reinheitsgebot" für Tierfutter geben. Eine Positivliste für Futtermittel sei schon vor Weihnachten von einem EU-Expertenausschuss beschlossen worden. Nur über klare Vorgaben zum Tierfutter und strenge Kontrollen in allen Mitgliedsländern ließe sich das Problem an der Wurzel packen. Die wichtigste Forderung ist nach Markus Piepers Ansicht eine räumliche Trennung der Produktion von "technischen" Fetten und Fetten für die Verwendung in Futtermitteln. So könne auch ein Schadstofftransfer über importierte oder weiterverarbeitete Produkte ausgeschlossen werden.
Dr. Markus Pieper MdEP

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