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23.02.2011, 13:50 Uhr
Rot-Grün schwächt das Münsterland weiter - „Zusagen an FMO müssen bestand haben“

Mit Verärgerung und Unverständnis reagieren die Münsteraner Landtagsabgeordneten Josef Rickfelder und Thomas Sternberg auf die Ankündigung der rot-grünen Landesregierung, die finanziellen Mittel für den Ausbau des Flughafen Münster-Osnabrück (FMO) kürzen zu wollen. Ein entsprechender Entwurf wurde heute in den Landtag eingebracht.

„Ich halte die Kürzung von 2,5 Millionen auf 250.000 Euro für eine Farce. Der FMO hat bereits hohe Hürden auf sich genommen und umweltverträgliche Maßnahmen im Zusammenhang mit der Startbahnverlängerung realisiert“, so Rickfelder. „Und jetzt kommt ein grüner Umweltminister daher und erklärt, dass die Startbahn gebaut werden könne, jedoch ohne finanzielle Unterstützung des Landes.“

Das Foto zeigt Thomas Sternberg und Josef Rickfelder.

Sternberg erinnert daran, dass Rote und Grüne, angetrieben von Umweltverbänden wie dem Nabu, bereits in den vergangenen Jahren immer wieder durch Änderungsanträge versucht hätten, die entsprechenden Mittel zu streichen. Ihre Anträge hatten im Landtag jedoch keine Mehrheit gefunden. „Kaum sind sie an der Macht, versuchen sie das Projekt erneut zu stören. Die CDU-geführte Landesregierung hat gegenüber dem FMO hingegen stets ihre Zusagen eingehalten. Man kann die FMO-Betreiber nicht hängenlassen, für die höhere Belastung durch verschärfte Umweltauflagen können sie nichts“, so Sternberg.

Der FMO habe ein solides Konzept, dass im Gegensatz zu Flughäfen im Ruhrgebiet nur zu geringen Teilen auf die Unterstützung durch die öffentliche Hand angewiesen sei. „Er ist ein wichtiger Eckpfeiler für die Infrastruktur des Münsterlandes“, erklärt Rickfelder, „Frau Kraft lässt mit Ihrer gesamten Politik das Münsterland finanziell langsam ausbluten.“ Sternberg: „Frau Kraft wirft das Geld mit vollen Händen raus, vergisst jedoch in die Infrastruktur zu investieren. Das kann nicht funktionieren. So wird unsere Wirtschaft geschwächt.“