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26.04.2011, 15:25 Uhr
Münsterpass schafft Erleichterung
CDU-Mitglieder diskutieren mit Vertretern von Blau-Weiss-Aasee

„Der Münsterpass ist ein Instrument, das Bedürftigen und Anbietern durchaus Entlastung verschafft“, stellt Peter Frings, Leiter des Arbeitskreises Arbeit und Soziales, nach einem Besuch beim Sportverein Blau-Weiss-Aasee (BWA) Münster fest.

Mitglieder des AK Arbeit und Soziales der CDU Münster statteten in den letzten Tagen dem Verein in der Aaseestadt einen Besuch ab. Neben einer allgemeinen Information über die Vereinsarbeit und -entwicklung ging es schwerpunktmäßig im Gespräch mit dem Vereinsvorstand um den Münsterpass.

Hugo Domin, BWA-Vorsitzender, legte Wert auf die Feststellung, dass der Verein den Münsterpass begrüßt. „Wir haben bei der Gewährung von Nachlässen auf den Monatsbeitrag nicht mehr so viel Arbeit, und die Betroffenen gehen leichter mit einem solchen Papier um“, stellte er fest. Der Verein lege Wert auf eine soziale Ausrichtung und sehe sich als Solidargemeinschaft mit Schwächeren. Dieser Aspekt fand einhellige Zustimmung bei den CDU-Vertretern.

„BWA zeigt, dass man mit dem Münsterpass bei Bedürftigen Entlastung schaffen kann, ohne dass die Stadt Münster damit zugleich Mehrkosten zu tragen hat“, zeigte sich Frings erfreut. Man müsse dafür werben, damit auch andere Anbieter dem Beispiel des Sportvereins folgen.

Deutlich wurde im Gespräch, dass allerdings der neue Bildungsgutschein für Bezieher von ALG II für den Verein zum Problem werden könnte. „Wir hoffen nicht, dass Münsterpass und Bildungsgutschein nicht gemeinsam in Anspruch genommen werden können“, sorgt sich Domin.
Frings sagte zu, sich um dieses Problem zu kümmern und hat bereits dem Sozialdezernat der Stadt eine entsprechende Problemanzeige zukommen lassen.

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