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19.07.2011, 09:04 Uhr
„Bundeswehr ist Wirtschaftsfaktor“
Rickfelder setzt sich für Erhalt von Bundeswehrstandorten in Münster ein

Rund 15 Jahre ist die letzte Bundeswehrreform her. „Eine Reform von der das Münsterland überproportional betroffen war“, stellte der Münsteraner Landtagsabgeordnete, Josef Rickfelder, im Gespräch mit dem deutschen Bundeswehrverband fest.
Vorsitzender Oberstleutnant Thomas Marquardt und sein Stellvertreter Stabsfeldwebel Axel Jans vom Vorstand des deutschen Bundeswehrverbandes Münster waren sich einig: „Wir wissen noch nicht welche Standorte in welchem Ausmaß von der neuen Bundeswehrreform betroffen sein werden.“

Als einer der größten Bundeswehrstandorte, wird die neuerliche Reform der Streitkräfte jedoch nicht spurlos an Münster vorbeigehen.
„Die CDU hat die Bundeswehrreform mit angestoßen. Jetzt müssen wir auch sagen wie sich das vor Ort konkret auswirken wird“, sagt Rickfelder. Dabei sei insbesondere der wirtschaftliche Faktor für Münster hoch. „Bundeswehrangehörige wohnen und leben hier, bekommen Besuch und lassen damit auch Geld im Münsterland. Dies darf uns nicht wegbrechen.“
Im Gespräch mit dem deutschen Bundeswehrverband versprach Rickfelder, sich für den weitestgehenden Erhalt des Bundeswehrstandorts Münster stark zu machen. „Selbstverständlich muss auch Münster seinen Teil zu dieser Reform leisten. Wir haben Jahrzehnte davon profitiert und das soll auch so bleiben. Es kann nicht sein, dass das Münsterland wie in den neunziger Jahren mehr leisten muss als andere Standorte. Dafür werde ich mich stark machen.

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