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19.07.2011, 15:51 Uhr
Schulkonsens - Die Schüler gewinnen, die Schulvielfalt in Münster bleibt erhalten

Der Münsteraner Landtagsabgeordnete und schulpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Thomas Sternberg freut sich über die breite Zustimmung zum heute vorgestellten schulpolitischen Konsens für Nordrhein-Westfalen. „Der von uns, der SPD und den Grünen ausgehandelte Kompromiss macht die Schülerinnen und Schüler zu Gewinnern“, sagte Sternberg, „mit dem Gemeinschaftsschul-Experiment hätten sie nicht gewonnen.“ Inhalt des Konsenses ist im Wesentlichen die Beibehaltung des dreigliedrigen Schulsystems und die Schaffung einer so genannten Sekundarschule ohne Oberstufe. Es wird somit keine Einheitsschule in Nordrhein-Westfalen geben. Das wurde von der CDU-Fraktion heute einmütig beschlossen.

Prof. Dr. Thomas Sternberg

„Damit sind auch die Pläne für eine sogenannte ‚Gemeinschaftsschule‘ in Münster vom Tisch“, erklärte Sternberg, „mit dem Modell der Sekundarschule werden Kinder und Eltern jedoch eine zukunftsfeste Alternative erhalten. Sofern die Eltern dies wollen, werden sie ihre Kinder auch weiterhin auf Haupt- und Realschulen schicken können. Denn das Land wird keine Schulformen abschaffen. Das gilt auch für die Hauptschule und das Gymnasium.“

Im Gegensatz zur ‚Gemeinschaftsschule‘ wird die Sekundarschule keine Oberstufe besitzen, aber entweder zu einer Ausbildungsreife oder zu einer Oberstufenreife führen. Eine zweite Fremdsprache in der Klasse 6 ist im Vergleich zur Gemeinschaftsschule kein Muss mehr. „Der verpflichtende gymnasiale Standard hätte viele Kinder überfordert und demotiviert“, erklärte Sternberg. Die Lehrpläne der neuen Schulform orientieren sich stattdessen an den Lehrplänen für Realschulen und Gesamtschulen.

Der Text des Schulkonsenses ist abzurufen unter http://www.thomas-sternberg.de/index.php?ka=1&ska=1&idn=495

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